Bewerbung fürs Dorfentwicklungsprogramm 2021

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Wiesbaden/Biebertal (pm). »Mit unserem Dorfentwicklungsprogramm sorgen wir für attraktive und lebenswerte Dörfer und Kleinstädte in den ländlichen Räumen in Hessen, sagt Umweltministerin Priska Hinz. Und verweist beispielhaft auf die Förderung der Sanierung von Gebäuden in den Ortskernen, Mehrgenerationentreffs, Dorfmuseen oder Dorfläden sowie Beratung für Innenentwicklungsprojekte. Darüber hinaus ist auch eine Unterstützung von städtebaulich verträglichem Abriss von Gebäuden möglich. Die Dorfentwicklung bietet damit viele Möglichkeiten für Kommunen des ländlichen Raums, ihre Ortszentren zu beleben. In diesem Jahr werden zehn neue Kommunen für den Förderzeitraum 2021 bis 2028 in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Die Bewerbungen können bis 30. Mai 2021 in den Landratsämtern eingereicht werden.

Im Kreis Gießen ist erst im vergangenen Jahr beispielsweise Biebertal aufgenommen worden. In der Gemeinde setzt man darauf, mit den Fördergeldern beispielsweise in Krumbach ein neues Mehrzweckgebäude bauen zu können.

Biebertal ist schon dabei

Das Land Hessen fördert über das Dorfentwicklungsprogramm aktuell 99 Kommunen mit insgesamt 878 Ortsteilen. Im Jahr 2020 wurden 1240 Bewilligungen, mit einer Gesamtfördersumme von über 34 Millionen Euro erteilt. Die Anzahl der möglichen Neuaufnahmen in das Förderprogramm richtet sich jährlich nach den zur Verfügung stehenden Fördermitteln. In den nächsten Jahren stehen in Hessen durchschnittlich etwa 30 Millionen Euro an Fördermitteln von EU, Bund und Land zur Verfügung.

»Die Dorfentwicklung ist ein wichtiger Baustein unseres Aktionsplans »Starkes Land - gutes Leben«, sagt Ministerin Hinz. Der Aktionsplan nehme mit neun Handlungsfeldern alle wichtigen Bereiche in den Blick: Von der Mobilität über schnelle Internetverbindungen, flächendeckende medizinische Versorgung, Geschäfte für den täglichen Bedarf bis hin zu lebendigen Ortskernen. Damit verfolgt die Landesregierung das Ziel, die ländlichen Räume in Hessen zu stärken und weiterzuentwickeln«, ergänzte Hinz.

Informationen zum Förderprogramm sowie fachliche Beratung und Begleitung bei der Bewerbung erhalten Kommunen bei den Fachbehörden der jeweiligen Landkreise.

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