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Die Beuerner und ihr Turmkreuz

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Das Kreuz wurde repariert, verzinkt und gestrichen. Seit dem frühen Mittwochvormittag steht es wieder dort, wo es hingehört: Auf dem Turm der evangelischen Kirche Beuern. Auch die alte Kugel, den Hahn und die Sterne der Gaubenzier hat der Schlosser nach einer gründlichen Aufarbeitung wieder mitgebracht.

Auf den Anblick von Hahn und Sternen müssen die Passanten jedoch noch ein bisschen warten, während die Montage der Kugel mit einer neuen Zeitkapsel darin schon erfolgt ist. Sie enthält geschichtliche Dokumente, Schriftstücke vom Heimatverein Beuern, Ausführungen vom aktuellen Pfarrer Stefan Becker und von einigen Jugendlichen. Diese werden vielleicht in ferner Zukunft die Chance haben, ihre Aufzeichnungen noch einmal zu lesen, wenn die Zeitkapsel im Zuge einer dann notwendigen Sanierung geöffnet wird. "Es hat alles gut geklappt", sagt der Kirchenvorstands-Vorsitzende Martin Otto erleichtert. Damit meint er aber nicht nur die handwerklichen Arbeiten, sondern auch seinen "Job" als Fotograf. Er selbst war es, der für diese "Notiz aus der Provinz" auf einem schwankenden Gerüst in 34 Meter Höhe die Aufnahmen gemacht hat.

Die Architektin habe ihm bestätigt, dass die große Sanierungsmaßnahme im Zeit- und Kostenplan liegt. Wenn alles weiter so gut verläuft wie bisher, dann wird die Maßnahme Ende November abgeschlossen sein. Das wäre schön, denn dann kann der Adventsmarkt ohne störendes Gerüst in einem schönen Ambiente vor unverhüllter Kirche gefeiert werden. (siw/Foto: pm)

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