Bessere Erreichbarkeit

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Gießen(pm). Der Landkreis Gießen startet ein Pilotprojekt und arbeitet künftig mit einem externen Dienstleister zusammen, um die Erreichbarkeitszeiten der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes zu erweitern. Ein geschultes Team des Reiseanbieters Service-Reisen Heyne GmbH & Co. KG mit Sitz in Gießen hat im Auftrag des Landkreises seit dem 1. Dezember die Betreuung der Corona-Hotline übernommen. Diese ist nun unter der Woche von 7 bis 19 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

"Durch dieses Pilotprojekt können unsere Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die zuvor an der Hotline saßen, nun wichtige Aufgaben in der Kontaktnachverfolgung übernehmen", sagt Landrätin Anita Schneider. "Die aktuelle Situation erfordert nach wie vor eine hohe Personalkapazität in der Kontaktnachverfolgung. Wir wollen mit diesem Angebot nicht nur die Erreichbarkeit für Bürgeranfragen verbessern, weshalb wir die Zeiten der Erreichbarkeit verbessert haben, sondern auch unserer Aufgabe nachkommen, die Bürger gut zu informieren."

200 bis 300 Anrufe täglich

Dass man damit auch Arbeitgeber aus dem Kreis unterstütze, die durch die Corona-Pandemie schwer getroffen sind, freue sie ganz besonders, erklärte Schneider. Service-Reisen wird 20 Mitarbeiter für den Betrieb der Hotline zur Verfügung stellen. Diese werden nach einer Schulung durch das Gesundheitsamt täglich etwa 200 bis 300 Hotline-Anrufe entgegennehmen. Dafür werden sie weiterhin in den Räumen des Reiseanbieters arbeiten können.

"Unsere Mitarbeiter helfen gerne dabei, das Service-Angebot des Gesundheitsamts durch den Betrieb der Hotline zu erweitern. Es ist toll, dass wir als eines der ersten Touristikunternehmen in Deutschland so aktiv im Kampf gegen das Virus unseren Beitrag leisten können", sagt Karl Heyne, Geschäftsführer von Service Reisen.

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