Beschluss für neue Kita-Plätze

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Einstimmig haben Laubachs Stadtverordnete am Donnerstag ein "Konzept zur bedarfsgerechten Schaffung von Kinder-Betreuungsplätzen" beschlossen. Das Plenum folgte damit den Ausschuss-Empfehlungen (die GAZ berichtete). Einzige Änderung: Auf SPD-Antrag erfolgt keine Festlegung auf eine Container-Lösung für die Hausgruppe in Gonterskirchen. "Die Eltern wären damit nicht glücklich", meinte Hartmut Roeschen. Als bessere Alternative biete sich die alte Feuerwehrunterkunft im Bürgerhaus an. Der Vorschlag wird nun ebenso geprüft wie die Anregung von Dr. Wolf-Dieter Schulz (FW), bei Deckung des Defizits auch an die Tagesmütter zu denken.

Zur Erinnerung: Gemäß aktueller Vorlage der "Kindergarten-AG" des Magistrats wird zur kurzfristigen Deckung des Defizits die Waldgruppe Freienseen wiedereröffnet, erhält Gonterskirchen eine Wald- und Hausgruppe und verhandelt die Stadt mit dem Kreis über die Übernahme der beiden "Laumann-Container". Was das Konzept der langfristigen Bedarfsdeckung angeht, sind Elterninitiativen und -beirat sowie die Fachaufsicht beim Kreis einzubeziehen.

Zum Marktplatz-Beschluss auf Basis eines vorläufigen Entwurfs sei ein Nachtrag angebracht: Auf Anregung der Fraktionen war die Vorlage der IKEK-AG ergänzt worden. Etwa um das Einholen von Expertise, um bei geplanten Veränderungen rund um die Linde Schaden vom Baum abzuhalten (Grünen-Antrag). Auf FW-Anregung beschloss das Plenum überdies den Rückzug des Förderantrags, sollte die Förderstelle diesen ablehnen. Dies zur Sicherheit, um finanziellen Schaden auszuschließen. Ein Risiko, das IKEK-AG- und CDU-Sprecher Ruppel verneint hatte: Spiele die Förderstelle nicht mit, gehe der Antrag halt erst 2021 ins Rennen, dann freilich betrüge die Förderquote 75 statt 90 Prozent.

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