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Robert Bierich, Mirjam Aasman, Jan Fabig, Michael Reeh, Moritz Haas und Ursel Seifert (v.l.) bei der Scheckübergabe. © Emanuel Zylla

Gießen (zy). Alle Jahre wieder vergibt die Firma Borrmann Spenden an lokale gemeinnützige Einrichtungen. Vier von ihnen erhielten nun jeweils 1250 Euro, die sie nun für ihre Projekte einsetzen können. Michael Reeh, Geschäftsführer beim Baubedarfsanbieter Borrmann, begrüßte die Vertreter der diesjährigen Spendenempfänger in seinen Geschäftsräumen. Die stellten vor, wie sie die jeweils 1250 Euro für ihre soziale Einrichtung verwenden wollen.

Robert Bierich und Jan Fabig von den »Schottener Sozialen Diensten« erläuterten, dass die Summe in die Anschaffung neuer Arbeitsstühle für die hauseigene Behindertenwerkstatt fließen wird. Moritz Haas vom »Verein für Jugendhilfe Leppermühle« möchte die Spende für Spielgeräte der Mutter-Kind-Einrichtung in Reiskirchen einsetzen. »Genau deswegen vergeben wir diese Spenden auch«, ergänzte Michael Reeh. »Da weiß man konkret, wie das Geld in der Region eingesetzt wird«, erklärte er die Beweggründe des Unternehmens.

Auch Ursel Seifert von der »Lebenshilfe Gießen« konnte eine konkrete Anwendung für die Spendengelder nennen. Für das Außengelände eines neuen behindertengerechten Wohnhauses in der Rödgener Straße in Gießen waren noch ein paar Wünsche offen. Damit sich die Bewohner dort noch wohler fühlen können, soll etwa eine Schaukel errichtet werden, die eine beruhigende Wirkung auf Autisten hat. Mirjam Aasman, Geschäftsführerin der »Jugendwerkstatt Gießen« wird die Spende für die digitale Infrastruktur ihrer Einrichtung verwenden. »Gerade die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, hier aufzurüsten.« Aufrüsten möchte sie dort vor allem die Endgeräte, also die Tablets der Jugendwerkstatt.

Die Gemeinsamkeit der Spendenempfänger war, dass alle Werkstätten betreiben, in denen Menschen auch auf das Berufsleben vorbereitet werden. Borrmann nutzt diese sozialen Werkstätten, etwa für Schweißarbeiten oder für Umverpackungen.

»Wir haben auch schon bei uns zwei Mitarbeiter aus solchen Werkstätten eingestellt«, zeigte sich Reeh zufrieden mit der Win-win-Situation zwischen Wirtschaftsunternehmen und sozialen Einrichtungen.

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