Appell von "Dabeisein"

Bedürfnisse von Kindern beachten

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Das Demokratieförderprojekt "Dabeisein" und Jugendpflegen aus den beteiligten Kommunen (Allendorf/Lumda, Buseck, Lollar, Rabenau, Reiskirchen und Staufenberg) weisen auf die besondere Situation von Kindern und Jugendlichen in Corona-Zeiten hin. "Gerade sie brauchen Bewegung und den Kontakt zu Gleichaltrigen für ihre Entwicklung", sagt Andreas Geck, Jugendpfleger in Buseck.

Obwohl viele Veranstaltungen abgesagt oder umgeplant werden mussten, bemühe man sich, "den Kontakt zu und zwischen den Kindern und Jugendlichen aufrechtzuerhalten". Digitale Medien seien kein Ersatz für "echte" Begegnungen, dennoch müsse man nun auch diese Kanäle nutzen, fordert Nora Schmidt, Mitarbeiterin der Jugendpflege Buseck. "Für die Projekte von Kindern und Jugendlichen könnte ein monatelanger Stillstand ansonsten das Aus bedeuten, eine völlige Isolation sogar noch dramatischere Auswirkungen haben", sagt Schmidt. Eine deutliche Entlastung für Familien seien vielerorts die Ferienspiele. Trotz der unsicheren Lage wolle man diese auch für 2020 im Rahmen des Möglichen planen, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.

Die Sitzungen des Jugendforums im Rahmen von "Dabeisein" finden laut der Mitteilung nach wie vor immer am 4. jedes Monats statt - nur eben zunächst digital. Zudem gebe es bereits Pläne für die Zeit nach Corona: So wolle man eine Fahrt zum Bundestag planen, sobald es die Umstände wieder zulassen.

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