Beatmungsgeräte müssen gemeldet werden

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Gießen(pm). Für die Bewältigung der Coronavirus-Pandemie erfasst das Land Hessen verfügbare Beatmungsgeräte. Ab sofort sind bestimmte Einrichtungen dazu verpflichtet, ihren Bestand an invasiven und nicht invasiven Beatmungsgeräten unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt zu melden. Diese Regelung geht aus der fünften Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus des Landes Hessen hervor.

Die Meldungen erfasst das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen durch ein online bereitgestelltes Meldeformular. Am 7. April wird es die Daten an das Land Hessen übermitteln. Das Meldeformular ist im Netz unter www.lkgi.de/ gesundheit-und-soziales in der rechten Spalte unter "Coronavirus Formulare & Downloads" zu finden. Das sollte ausgefüllt an die E-Mail-Adresse beatmungsgeraete@lkgi.de oder per Fax an die Nr. 06 41/93 90-16 05 gesendet werden.

Zu den meldepflichtigen Einrichtungen gehören unter anderem Einrichtungen für ambulantes Operieren, stationäre und ambulante Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Tierkliniken und ähnliche Einrichtungen, aber auch Sanitätshäuser.

Das Land Hessen will sich damit einen Überblick über die Bestandssituation verschaffen, um im Ernstfall schnell und zielgerichtet handeln zu können.

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