Das Schild ist veraltet: Die energetische Sanierung der Grundschule Lang-Göns dauert bis April 2021. FOTO: PAD
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Das Schild ist veraltet: Die energetische Sanierung der Grundschule Lang-Göns dauert bis April 2021. FOTO: PAD

Baustelle bis Ostern 2021

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Das Gebäude 1 der Grundschule in Lang-Göns wird seit September 2019 saniert. Eigentlich sollten die Arbeiten dieser Tage enden. Nun steht fest: Es wird Ostern, bis das Baugerüst verschwindet.

Die Sanierung der Grundschule in Lang-Göns dauert länger: Nach derzeitigem Stand werden die Arbeiten erst im April 2021 enden. Das teilte nun der Landkreis Gießen mit.

Es wird teurer

Seit September 2019 ist das Haus 1 der Grundschule eingerüstet. Das Gebäude entsprach nicht mehr den aktuellen energetischen Standards und war auch sonst in die Jahre gekommen. Darum werden das Dach und die Fassade erneuert, zudem die Heizung sowie die Haustechnik ausgetauscht. Eine dezentrale Lüftung soll die Luftqualität optimieren, die Sanitärräume werden auf Vordermann gebracht.

Beim Baustart vor Jahresfrist wurde mit Kosten von rund 1,65 Millionen gerechnet. Diese stammen aus dem Haushalt des Kreises sowie dem Kommunalen Investitionsprogramm KIP.

Im Zuge der Arbeiten stellte sich jedoch heraus, dass zusätzlich Betonelemente sowie weitere Fenster zu sanieren sind. Nicht zuletzt sorgte Corona für Verzögerungen bei den Bauarbeiten. Anfang August ging der Landkreis noch davon aus, dass die Sanierung Ende des Jahres abgeschlossen werden könnte. Mittlerweile rechnet er mit einer Fertigstellung im April kommenden Jahres. Die Baukosten haben sich zudem auf knapp 2,5 Millionen Euro erhöht.

Auch in Hungen bleiben die Baugerüste länger stehen: Dort wird derzeit das Hauptgebäude der Gesamtschule, das Haus 7, saniert. Dach, Fassade und Fenster werden erneuert. Die Baukosten sind zwischenzeitlich moderat von 4,1 auf 4,3 Millionen Euro gestiegen. Dafür dauert es auch hier länger: Wie der Landkreis mitteilte, wird mit der Fertigstellung im März 2021 gerechnet. Vor Monatsfrist wurden corona- bedingte, personelle Unterbesetzungen der ausführenden Firmen als Ursache für die Verzögerungen genannt.

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