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Auf der Baustelle in der Ortsdurchfahrt in Climbach läuft bislang (fast) alles nach Plan. FOTO: JWR

Baufortschritte trotz Corona

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Vor drei Wochen haben die Arbeiten an der Climbacher Ortsdurchfahrt begonnen, dann nahm die Corona-Krise Fahrt auf. Bislang läuft dort trotzdem alles nach Plan - zumindest fast.

Vieles steht dieser Tage still - aber eben nicht alles. Das gilt zum Beispiel für die grundhafte Erneuerung der Climbacher Ortsdurchfahrt. Seit 9. März lässt Hessen Mobil im Auftrag des Landkreises Gießen als Baulastträger die Beuerner Straße in insgesamt drei Bauabschnitten grundhaft ausbauen. Im Zuge dessen lässt die Stadt unter anderem Kanal-Hausanschlüsse sowie Wasserleitungen erneuern.

Beim Pressetermin Mitte März waren schon nur vereinzelt Hände geschüttelt worden - es war der Freitag vor den den weitgehenden Einschränkungen für Schulen und Kitas. Dass kurze Zeit später das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen kommen würde, war da noch nicht wirklich absehbar. Doch die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Baustelle in Climbach sind momentan überschaubar. Bürgermeister Thomas Benz erläutert: "Auch dort darf man sich nicht näher als 1,50 Meter kommen". Eine Baustellenbesprechung habe daher vergangenen Woche mit gebotenem Abstand, statt wie üblich, in einem Bauwagen stattgefunden. Improvisiert werden musste laut Benz beim Abtransport von abgetragenem Schotter: Da die Deponie zurzeit geschlossen habe, sei der Abraum nun vorläufig auf dem Allendorfer Festplatz zwischengelagert und eingezäunt. Sobald möglich, werde die ausführende Baufirma den Schotter zur Deponie bringen.

Arbeiten im Plan

"Momentan läuft es auf der Baustelle noch normal", bestätigt Walter Grohmann, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Grohmann, das die Bauleitung innehat. Er merke durchaus, dass Material für Baustellen zurzeit nicht bzw. nur eingeschränkt geliefert werde. Davon sei die Baustelle in Climbach derzeit nicht betroffen. Bislang gehe es dort wie geplant voran, so Grohmann. Zunächst sei der Straßenbelag entfernt worden, momentan kümmere man sich vor allem um die Hausanschlüsse.

Die Ortsdurchfahrt wird auf einer Länge von 322 Metern erneuert. Bis Anfang Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Für Anlieger bleibt die K 33 bis zur Ortsdurchfahrt befahrbar, auch soll während aller Bauabschnitte der Ort zumindest über eine Seite erreichbar sein.

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