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Zahlreiche Mitglieder halten dem NABU Hüttenberg schon seit vielen Jahren die Treue.

»Batnight« ist ein voller Erfolg

  • VonJohannes Weil
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Hüttenberg (jow) Gleich zwei Berichtsjahre musste der NABU Hüttenberg in seiner Jahreshauptversammlung abarbeiten. Der Vorsitzende Gunter Volk ließ aufgrund der Corona-Pandemie zwei Jahre Revue passieren. 2019 konnte der Verein sein 50-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Im Rahmen dessen fand eine Tagesfahrt zum Biosphärenreservat Rotes Moor in die Rhön statt.

Ein Fotowettbewerb zum Jubiläum fand nur wenig Resonanz. Deswegen musste die geplante Fotoausstellung im Oktober ausfallen. Ebenfalls 2019 fand die »Batnight« statt. Die positive Resonanz der jüngeren und älteren Teilnehmer hat den Verein dazu veranlasst, die Veranstaltung künftig alle zwei Jahre zu wiederholen. Für die Kinder gab es Spiele und verschiedene Bastelaktionen zu dem faszinierenden Tier Fledermaus. Höhepunkte waren das Füttern eines flugunfähigen Großen Abendseglers und die Wanderung zu den Fischteichen am Teufelsberg. Dort konnten Zwerg- und Wasserfledermäuse bei der nächtlichen Jagd beobachtet werden. 2019 und 2020 hatte sich der Verein an der Ferienpass-Aktion der Gemeinde Hüttenberg beteiligt.

Regelmäßig kontrolliert der Verein die Steinkauzröhren im Dorf und bringt neue Kunstnester und Nistkästen für Mauersegler an. In Rechtenbach und Reiskirchen wurde jeweils ein Haus als »Schwalbenfreundliches Haus« ausgezeichnet.

Volk freute sich, dass der Verein etliche Spenden, etwa von der Hessischen Naturlandstiftung für das Rotmilanprojekt erhalten hat. Der Hüttenberger Waldtag musste wegen der Trockenheit und des schlechten Zustandes des Waldes abgesagt werden. Es sei davon auszugehen, dass es in nächster Zukunft keinen Waldtag mehr geben wird.

Aus der Arbeit der Jugendgruppe berichtete die stellvertretende Vorsitzende Tania Bloch. Die Gruppe trifft sich seit dieser Woche wieder in Präsenz - alle 14 Tage. Im Berichtszeitraum gab es unter anderem eine gemeinsame Müllsammelaktion mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Ortsbeirat.

Schnuppern jederzeit möglich

Aber auch in den eigenen Gruppenstunden wurde die Trennung und Vermeidung von Müll thematisiert. Ein Höhepunkt 2019 war der Besuch des Fledermaus-Hauses in Allendorf mit Übernachtung im Outdoorpark Lahn und ein Tagesausflug auf den Wetzlarer Weinberg mit einer Schlan- genexkursion. Interessierte Kinder dürfen gerne in die Arbeit reinschnuppern und per E-Mail an nabu-huettenberg@ online.de Kontakt aufnehmen.

Reibungslos verliefen die Vorstandswahlen. Als Vorsitzender bestätigt wurde Gunter Volk, seine Stellvertreterin ist nach wie vor Tania Bloch. Als Kassenleiterin bestätigte die Versammlung Barbara Mohr, Schriftführerin ist nach wie vor Inga Volk. Bestätigt wurden die 2. Beisitzerin Ellen Diehl, die Obfrau als Wolfsbotschafterin Ingeborg Till und der 1. Beisitzer Ubbo Ricklefs sowie die Vertreterin für Hüttenberg, Marion Tilli. Neu im Vorstand ist der Obmann für Arbeitseinsätze, Christoph Mohr, der Maximilian Hammer ersetzt, der nicht mehr für die Vorstandsarbeit zur Verfügung stand. Hammer wurde dafür Kassenprüfer, ebenso Dierk Rink.

Gegen Ende der Sitzung durfte Volk noch einige »Urgesteine« des NABU ehren. Seit 40 Jahren dabei sind Dierk Rink, Marion Tilli, Marga Bopf und Walter Zörb. Für 30-jährige Verbundenheit zum Verein wurde Ubbo Ricklefs ausgezeichnet. Patricia Mehlmann und Maxemilian Hammer halten dem Verein seit 20 Jahren die Treue.

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