Die Erschließungsarbeiten für den Feuerwehrstützpunkt und den Bauhof in der Fellingshäuser Straße neben der Großsporthalle haben begonnen. FOTO: WS
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Die Erschließungsarbeiten für den Feuerwehrstützpunkt und den Bauhof in der Fellingshäuser Straße neben der Großsporthalle haben begonnen. FOTO: WS

Der Bagger rollt

  • vonKlaus Waldschmidt
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Biebertal(ws/so). Die vorbereitenden Arbeiten für den neuen Feuerwehrstützpunkt Mitte und den Bauhof neben der Biebertaler Großsporthalle in Richtung Fellingshausen haben begonnen. Die Firma Hinterlang aus Hartenrod bei Bad Endbach führt erste Erdarbeiten aus - für ein großes Regenrückhaltebecken und die Bodenplatte.

Inzwischen wurde auch der Bauantrag gestellt, die entsprechenden Unterlagen für das Großprojekt Feuerwehrstützpunkt und Bauhof zum Kreisbauamt gebracht. Der Baubeginn zum jetzigen Zeitpunkt ist nötig als Signal an das Land Hessen, das sich am Feuerwehrstützpunkt mit einem Zuschuss in Höhe von 384 000 Euro beteiligt.

In der Eilausschusssitzung im April war bereits die Freigabe der Genehmigungsplanung erfolgt. Jetzt starteten parallel zur Ausführungsplanung der Gebäude und Hallen die Arbeiten zum Anschluss an die Fellingshäuser Straße.

Die Feuerwehren Bieber, Rodheim, Fellingshausen und Vetzberg werden im neuen Feuerwehrstützpunkt ihr Domizil finden. Auch der Bauhof wird nach der Fertigstellung in neue Räume und Fahrzeughallen ziehen. Bislang stehen dort nur eine Salzhalle und ein offener Fahrzeugunterstand.

Die Anfang April vom Büro k-plan vorgelegte Kostenberechnung für Bauhof und Feuerwehrstützpunkt weist rund 10,7 Millionen Euro aus - und damit rund eine Million mehr als die Kostenschätzung vom Juni 2019. Der Feuerwehrstützpunkt wird aktuell mit 6,25 Millionen Euro kalkuliert, der Bauhof mit 4,47 Millionen. Wo man letztlich landen wird, das werden erst die Ergebnisse der Ausschreibungen zeigen.

Bei der Beratung im Finanzausschuss Anfang April legte Vorsitzender Wolfgang Lenz (SPD) den Gemeindevertretern bereits nahe, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass im Haushalt der Gemeinde für 2021 nochmals Geld bereitzustellen ist. Lenz geht davon aus, dass es bei den 10,7 Millionen Euro Gesamtkosten nicht bleiben wird und "dass wir diesen Kostenrahmen erheblich überschreiten". Der 2019 auf Druck der FW-Fraktionsvorsitzenden Inge Mohr beschlossene Kostendeckel ist bereits aufgehoben.

Geplant ist, ab Januar 2021 mit dem Bau zu beginnen und das Großprojekt im Spätsommer des Jahres 2022 abzuschließen.

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