Auszubildende lernen französische Küche kennen

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Zehn Tage in Paris waren für die neun Auszubildenden der Willy-Brandt-Schule (WBS) Gießen ein nachhaltiges Erlebnis. Dabei handelte es sich keinesfalls um Urlaubs- oder gar Spaßtage, sondern in erster Linie um Lernen im Rahmen der Ausbildung zu Restaurant- und Hotelfachkräften sowie zu Köchen.

Zehn Tage in Paris waren für die neun Auszubildenden der Willy-Brandt-Schule (WBS) Gießen ein nachhaltiges Erlebnis. Dabei handelte es sich keinesfalls um Urlaubs- oder gar Spaßtage, sondern in erster Linie um Lernen im Rahmen der Ausbildung zu Restaurant- und Hotelfachkräften sowie zu Köchen.

Der Schüleraustausch mit Paris, jener Stadt, die auch wegen ihrer exquisiten Küche Weltruf genießt, wird vom Fachbereich Hotel und Gaststätten (HoGa) der Willy-Brandt-Schule schon etliche Jahre mit Erfolg und Gewinn für alle Teilnehmer gepflegt. Einmal jährlich ermöglicht das "Erasmus +"-Programm der Europäischen Union dieses spezielle Austauschprojekt.

Vorab Sprachkurs

Küchenmeister und Fachlehrer Pierre Meyer, selbst französischer Herkunft, hat gemeinsam mit seiner Ehefrau und Fachlehrerkollegin im Bereich HoGa, Susanne Meyer, den teilnehmenden Auszubildenden aus heimischen Gastronomiebetrieben im Vorfeld einen 20-stündigen Französisch-Kurs angedeihen lassen, damit das Lernziel nicht an der Sprachbarriere ins Stocken gerät. Der heimische Hotelfach-, Restaurantfach- und Köche-Nachwuchs des zweiten und dritten Lehrjahres konnte jetzt in Paris vor allem in den Gastbetrieben, aber auch in einer Fachschule reichlich Erfahrungen sammeln, die den Wissenshorizont erweitert haben. Das gelang nicht zuletzt aufgrund der Kontakte von Pierre Meyer zu erstklassigen Restaurants in der französischen Metropole und zur Fachschule Ferrandi und deren Ausbildungsleitern Yann Poulet und Patrice Laclau. "Was die jungen Leute dort sozusagen in einer anderen Welt lernen, ergänzt die Ausbildungsziele im Rahmen der heimischen dualen Ausbildung in Betrieben in und um Gießen sowie der Berufsschule", sagte der Berufsschullehrer.

Bei allem Lern-Elan kam natürlich auch das Touristische in der französischen Hauptstadt nicht zu kurz. Das Vergnügen, berufliches Fortkommen mit dem Besuch weltbekannter Sehenswürdigkeiten zu verbinden, hatten die künftigen Köchinnen und Köche Vivien Möller (Ausbildungsbetrieb Schunk, Heuchelheim), Jessica Zwerenz (AB Schmelzmühle, Salzböden), Khalid Oulhadj (AB Martinsheim, Reiskirchen), Samuel Montes Abte (AB Kloster Schiffenberg), Karandeep Singh (AB Best Western Steinsgarten, Gießen) und Biscotte Davide Paro (AB Sankt Anna, Gießen) sowie die Hotelfachfrauen-Auszubildenden Jennifer Heuser und Sarah Ellen Scherer (beider AB Sporthotel Grünberg) sowie Magdalena Grutzky (AB Klostermühle, Lich-Arnsburg).

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