Ausländerbehörde stellt sich neu auf

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Gießen(pm). Wie die meisten Abteilungen des Landkreises ist auch die Ausländerbehörde aufgrund der aktuellen Corona-Situation für den Publikumsverkehr vorerst bis zum 19. April geschlossen. Das führt zu veränderten Arbeitsprozessen und Reglungen bei Terminvereinbarungen, wie der Behörde jüngst mitteilte.

Alle bis Sonntag, 19. April, vereinbarten Termine sind abgesagt. Wer bis zu diesem Zeitpunkt bereits einen Termin zur Verlängerung oder Abholung des Aufenthaltstitels vereinbart hat, erhält in den nächsten Tagen ein Schreiben mit Informationen zum weiteren Vorgehen. Inhaber eines vorläufigen Aufenthaltsrechts (Fiktionsbescheinigung) erhalten mit diesem Schreiben eine Bestätigung, dass die Fiktionsbescheinigung weiterhin gilt. Zudem erhalten sie einen neuen Termin nach dem 19. April.

Kunden, deren Termin nach einer Entscheidung über das Aufenthaltsrecht lediglich zur Abholung der elektronischen Dokumente diente, erhalten mit dem Schreiben eine Bestätigung über das bestehende Aufenthaltsrecht. Auch hier erfolgt eine neue Terminvergabe. Dadurch soll erreicht werden, dass Kundinnen und Kunden den für viele Bereiche notwendigen Nachweis über ihren Aufenthaltsstatus führen können. Diese Reglungen gelten vorerst bis zum 19. April. Eine Ausweitung ist offen und hängt von der weiteren Entwicklung ab.

Für Personen, die sich gegenwärtig geduldet oder gestattet im Landkreis Gießen aufhalten, gilt dieser Status auch nach Ablauf der bescheinigten Gültigkeit fort. Die Ausländerbehörde hat die jeweiligen Sozialleistungsträgers darüber informiert und steht mit diesen in engem Kontakt.

Trotz der Schließung für den Publikumsverkehr können Anträge und angeforderte Unterlagen weiterhin per Post oder per E-Mail an auslaenderbehoerde@lkgi.de gesendet werden. Das Team der Ausländerbehörde versucht weiterhin, allen Anliegen rasch gerecht zu werden, sodass keine Nachteile entstehen.

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