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Ausflug zum ehemaligen Pfarrer Wunderle und das »hautnahe« Erleben von Vater Rhein

  • Thomas Brückner
    VonThomas Brückner
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Gernsheim war das Ziel des diesjährigen Ausflugs der katholischen Pfarrgruppe Laubach-Grünberg. Nicht von ungefähr, ist die Stadt am Rhein doch der neue Wirkort von Pfarrer Clemens Matthias Wunderle. Der diente ab 2006 als Seelsorger erst der Pfarrei Laubach, ab 2012 dann der Pfarrgruppe Laubach-Grünberg. Die umfasst 45 Ortschaften, was Dekan Ulrich Neff beim Einführungsgottesdienst zum Scherz veranlasste:

»Clemens, du wirst noch Papst von Oberhessen«.

So weit kam es dann aber nicht, Voriges Jahr hieß es vielmehr Abschied nehmen, da die Kirchenleitung Wunderle in dessen alte Heimat in Südhessen beorderte. Sein Auftrag, neben dem Amt des »normalen« Pfarrers von Gernsheim: Im Zuge des Bistumsprozesses Leitung und Aufbau einer größeren Verwaltungseinheit. Ein Prozess, der auch hierzulande ansteht: Wohl ab 2022 werden Grünberg, Laubach, Londorf, Buseck und Lollar eine Pfarrei bilden.

Die Neustrukturierung dürfte auch Thema beim Wiedersehen mit Pfarrer Wunderle gewesen sein. Nach der Begrüßung hatten sich die Ausflügler zur Kirche St. Maria Magdalena aufgemacht, dort die heilige Messe gefeiert. Am Nachmittag war Maria Einsiedel das Ziel. Der Küster dort berichtete über die Entstehung des Wallfahrtsortes und wusste auch viel Interessantes über die beiden Kirchen - die ältere stammt von 1493 - zu berichten. Zum seelischen trat übrigens auch das körperliche Wohlbefinden hinzu. So konnte die Gruppe beim Kaffee quasi »hautnah« und in bester Stimmung Vater Rhein erleben.

Der Reisebericht endet mit diesen Worten: »Pfarrer Wunderle verabschiedete seine ehemaligen Gläubigen, die einen schönen Tag nicht vergessen werden.« pm/tb/Foto: pm

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