Polizei warnt

Augen auf beim Online-Kauf

  • vonred Redaktion
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Gießen(pm). Aus aktuellem Anlass warnt das Betrugskommissariat vor sogenannten "Fake-Shops". Ein Ehepaar hatte jüngst im Internet nach einem Whirlpool recherchiert und war auf der Homepage eines vermeintlichen Baumarktes auf ein unglaublich günstiges Angebot gestoßen. Das Paar bestellte und überwies den fälligen Betrag an eine mit "IE" beginnende Bankverbindung. Nur die versprochene Lieferung blieb aus. Die genutzte Website ist mittlerweile auch nicht mehr aufrufbar.

Oftmals nutzen Betrüger nachgefragte Saisonartikel als Lockmittel. Im Frühjahr waren es etwa auffallend preiswerte Sommerreifen, seit einiger Zeit sind es Baumarktartikel. Nun lassen verlockende Angebote nicht zwangsläufig auf Betrug schließen. Dennoch rät die Polizei in diesem Zusammenhang zu besonderer Achtsamkeit. Es gelte, insbesondere folgende Fragestellungen und Punkte zu beachten:

Ist ein gefundenes Angebot auffällig attraktiv, so sollten Sie zumindest in Betracht ziehen, dass etwas nicht stimmen könnte.

Suchen Sie im Internet nach Erfahrungsberichten.

Welche Zahlungsarten werden Ihnen angeboten? Gibt es nur die Möglichkeit der Bezahlung per Vorkasse, gegebenenfalls an eine Bankverbindung im Ausland?

Besitzt die betroffene Homepage ein vollständiges Impressum? Die dort angegebene Firmenanschrift sollte mit der Länderkennung der IBAN abgeglichen werden.

Kann anhand der aufgeführten IBAN nachvollzogen werden, in welches Land Ihre Zahlung gehen soll? Die ersten beiden Stellen der IBAN lassen einen Rückschluss zu. So beginnen deutsche Bankverbindungen stets mit "DE".

Besonders oft gehen Zahlungen an sogenannte Fakeshops, die vorgeben, in Deutschland zu sein, nach Irland (IBAN beginnt mit "IE") und Spanien (IBAN "ES").

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