Aufwandsentschädigung für Aktive?

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Reiskirchen(pm). Die Freien Wähler Reiskirchen will die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren stärker unterstützen. In einem Antrag denken die FW darüber nach, ob die Gemeinde ihnen eine zusätzliche Aufwandsentschädigung für die Altersvorsorge zukommen lassen könne. "Weiter sollte geprüft werden, ob es alternativ die Möglichkeit gibt, aktiv Tätigen eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Übungen und Einsätzen zu gewähren."

Die Freien Wähler wollen so Anreize schaffen, dass sich mehr Menschen in den Einsatzabteilungen der Feuerwehren engagieren und die bereits aktiven Mitglieder würdigen. "Es gilt hier, zukunftsweisend Ziele zu setzen, denn der Brandschutz ist nun einmal Sache der Kommunen", sagte Fraktionsvorsitzender Gerhard Albach.

Angedacht ist, die Aufwandsentschädigung mit einer Mindestübungsbeteiligung zu verknüpfen. "Der Förderbetrag könnte jährlich zum Ende des Kalenderjahres ausgezahlt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Der Förderbetrag soll je nach Dienstzeit gestaffelt werden und zwischen 10 und 22 Euro pro Monat liegen. Entsprechende Gelder sollen im Haushalt vorgesehen werden.

Übungsteilnahme

"Alternativ können sich die Freien Wähler auch vorstellen, aktiv Tätigen eine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Übungen und Einsätzen zu gewähren. Das Prozedere müsste mit dem Wehrführerausschuss abgestimmt werden", heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Idee, Feuerwehrleuten eine Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen, ist nicht neu: So zahlt beispielsweise die Feuerwehr Friedberg ihren Aktiven ebenfalls solch eine Prämie, um so etwa Kosten für die Fahrten zum Gerätehaus zu entschädigen.

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