Vogelgrippe

Aufstallungpflicht für Geflügel ist aufgehoben

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Gießen (pm). Die Aufstallungspflicht für Geflügel ist seit Sonntag im Landkreis Gießen aufgehoben. Wie das Veterinäramt des Landkreises nun mitteilt, ist der aktuelle Ausbruch der Geflügelpest in Hessen wieder rückläufig. Das Friedrich-Löffler-Institut geht von einem geringen Risiko der Einschleppung durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände aus.

Die Allgemeinverfügung zur Aufstallungspflicht zum Schutz vor der Vogelgrippe wird daher außer Kraft gesetzt, teilte nun Kreis-Veterinärdezernent Hans-Peter Stock mit.

In der Nähe von stehenden Gewässern und in Gebieten mit Staunässe, in denen sich vermehrt Wildvögel aufhalten, mussten in den vergangenen Monaten Hausgeflügelbestände vor Kontakt mit Wildvögeln zur Vorsorge geschützt werden, weil diese die Geflügelpest einschleppen können.

Der bisher letzte infizierte Wildvogel wurde in Hessen Mitte März in Offenbach gefunden. Daher folgt nun die Entwarnung. »Unabhängig von einer Aufstallung bietet die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln und Biosicherheitsmaßnahmen zu jeder Zeit den besten Schutz vor einer Einschleppung der Geflügelpest in Haustierbestände«, mahnt Dr. Stefanie Graff, Amtstierärztin im Fachdienst Veterinärwesen beim Landkreis.

Die für alle Geflügelhaltungen weiterhin geltenden allgemeinen Biosicherheitsmaßnahmen, Registrierungs- und Dokumentationspflichten sind auf der Internetseite www.lkgi.de zu finden.

Bei Fragen zum Thema ist der Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz zu erreichen unter Telefon: 06 41/93 90-62 00 oder per E-Mail: poststelle.avv@lkgi.de.

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