Auch Tiere leiden unter Sommerhitze

  • schließen

Gießen (pm). Zwar ist es zurzeit nicht ganz so heiß, aber zum Wochenende hin können die Temperaturen wieder die 30-Grad-Marke knacken. Dann leiden nicht nur die Menschen unter der Hitze. Während sie in das kühle Nass im Freibad flüchten können, sind Haustiere darauf angewiesen, dass sie bestmöglich vor der Hitze geschützt werden.

Dr. Maike Klein, Amtstierärztin und Fachtierärztin für Tierschutz des Landkreises Gießen, weist darauf hin, dass Pferde und andere auf Weiden gehaltene Tiere gerade in der prallen Mittagshitze über Schattenplätze verfügen müssen, sei es in Form eines Unterstandes oder von dicht belaubten Bäumen. Hierbei ist es wichtig, dass sich alle Tiere gleichzeitig im Schatten aufhalten können. Des Weiteren ist eine ausreichende Wasserversorgung essenziell. An einem Tag mit durchschnittlichen Temperaturen trinkt ein Pferd bereits ungefähr 30 Liter und ein Rind sogar zwischen 50 und 100 Liter. "Diese Menge wird leider häufig unterschätzt."

Hauptamtlicher Kreisbeigeordneter Hans-Peter Stock weist auf die Gefahr hin, Hunde bei diesen Temperaturen im Auto warten zu lassen. Es reicht nicht aus, das Fenster einen Spalt zu öffnen. Bei 30 Grad Celsius Außentemperatur beträgt die Temperatur im Auto schon nach 30 Minuten lebensgefährliche 46 Grad.

Wer weitere Fragen zur Tierhaltung hat, kann sich an den Fachdienst für Veterinärwesen und Verbraucherschutz beim Landkreis Gießen wenden (Telefon: 06 41/93 90-62 00, E-Mail: poststelle.avv@lkgi.de).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare