34 Männer und eine Frau haben ihre Lehre in vier unterschiedlichen IHK-Elektroberufen erfolgreich beendet, hier bei der Feier zur Übergabe der Facharbeiterbriefe und Berufsschulzeugnisse gemeinsam mit den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. FOTO: SEL
+
34 Männer und eine Frau haben ihre Lehre in vier unterschiedlichen IHK-Elektroberufen erfolgreich beendet, hier bei der Feier zur Übergabe der Facharbeiterbriefe und Berufsschulzeugnisse gemeinsam mit den Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. FOTO: SEL

Der Arbeitsmarkt wartet auf diesen Nachwuchs

  • vonFranz Ewert
    schließen

Gießen/Lich(sel). Der berufliche Nachwuchs mit abgeschlossener Ausbildung, mit Facharbeiter- oder Gesellenbrief in der Tasche, ist die Basis des Mittelstandes. 34 Männer und eine Frau haben im Rahmen einer kleinen Feierstunde in den Räumen der Licher Privatbrauerei ihre IHK-Prüfungszeugnisse entgegengenommen und dürfen sich nun als Facharbeiter bezeichnen. Sie gehören damit zu jener Gruppe von Arbeitnehmern, die landauf, landab händeringend gesucht wird.

Vor dem Prüfungsausschuss "Elektro und Mechatronik" der IHK Gießen-Friedberg haben alle am Ende ihrer in der Regel dreijährigen Ausbildung die Prüfung in vier unterschiedlichen Elektroberufen bestanden. Die Prüfungsausschussvorsitzenden Hagen Luh (Stadtwerke Gießen AG), Jörg Lich (Bender GmbH & Co. KG, Grünberg), Florian Peter (Schunk Group, Heuchelheim) und Josef Fischer (Theodor-Litt-Schule) überreichten die Facharbeiterbriefe, die Berufsschullehrer der Theodor-Litt-Schule Gießen Matthias Schneider, Arne Friedrich, Marcel Wagner, Josef Fischer und Tobias Schmidt übergaben die Schulzeugnisse.

Dr. Ulrich Peters, Geschäftsführer der Licher Privatbrauerei, begrüßte die Teilnehmer. Hagen Luh schaute auf den "langen und harten Weg" von der Bewerbung über den Einstellungstest, den Ausbildungsbeginn 2016 und die erste Prüfung nach 18 Monaten bis zur erfolgreichen Abschlussprüfung Teil II zurück. "Wie beim Bau eines Hauses ist damit das Fundament gelegt, darauf können Sie jetzt aufbauen", motivierte Luh den Berufsnachwuchs. Der Lebensabschnitt, der nun beginnt, biete viele neue weiterführende Möglichkeiten. Sie zu nutzen, liege nun in der Hand eines jeden Einzelnen.

Als beste Prüflinge zeichnete Luh vier Absolventen aus: Rafael Bietz (Elektroniker für Betriebstechnik), Kevin Linker (Elektroniker für Geräte und Systeme) und Lorenz Kornmann (Mechatroniker), die jeweils die Prüfungs-Gesamtnote 2 erreichten, sowie den Elektroanlagenmonteur Mohammed Abdella, der als Einziger die Prüfung mit der Gesamtnote 1 bestanden hat.

Elektroniker für Betriebstechnik:Philipp Michael Link und Niklas Port (Heyligenstaedt, Gießen), Tim Volz (ZMW, Gießen), Marc-A. Lindenstruth, Nils Meisinger und Leon Wißner (Stadtwerke Gießen), Rafael Bietz (Licher Privatbrauerei), Maximilian Frank (Schunk Kohlenstofftechnik, Heuchelheim), Moritz Herburg (Bender Solutions, Grünberg), Leonard Findt, Niklas Heuser und Kilian Nilchi-Bar (Bosch KWK Systeme, Lollar), Alex Fribus und Tobias Schröder (Elektro-System-Bau Bender, Grünberg) und Torben Zinnkann (Weiß Umwelttechnik, Lindenstruth).

Elektroniker für Geräte und Systeme:Gerhard Schäfer (TCI, Heuchelheim), Tamia Michelle Schmidt (Bender, Grünberg), Kevin Linker (Canon, Gießen) und Jannis Hübner (Tucker, Gießen).

Mechatroniker:Till Reuter und Pascal Solbach (Binzel Schweißtechnik, Alten-Buseck), Dominik Geier und Lorenz Kornmann (Bosch Thermotechnik, Lollar), Steffen Huber (Gallus Druckmaschinen, Langgöns), Marc Fischbach (Poppe, Gießen), Samuel Schäfer (Römheld, Ruppertsburg), Julian Becker und Paul Luca Claar (Rovema, Annerod) sowie Janis Kräupl, Dennis Mielke und Till Niklas Rehorn (Schunk Sintermetalltechnik, Heuchelheim).

Elektroanlagenmonteure:Mohammed Abdella, Mazim Arabi und Patrick Obst (alle Zentrum für Arbeit und Umwelt (ZAUG), Gießen).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare