Zwischenbilanz kann sich sehen lassen

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Der öffentliche Nahverkehr ist ein Thema der Zukunftsfähigkeit. Die Zukunft steht in einem Nahverkehrsplan. Dort findet sich auch die Lumdatalbahn wieder. Landrätin Anita Schneider sprach auf dem Neujahrsempfang des Vereins Lumdatalbahn in Reunings Halle der Kunst ein Grußwort. Die Zeit des Hin- und Her-Schiebens sei vorbei. Die Lumdatalbahn habe auf dem Nahverkehrsplan ihren Platz.

Der öffentliche Nahverkehr ist ein Thema der Zukunftsfähigkeit. Die Zukunft steht in einem Nahverkehrsplan. Dort findet sich auch die Lumdatalbahn wieder. Landrätin Anita Schneider sprach auf dem Neujahrsempfang des Vereins Lumdatalbahn in Reunings Halle der Kunst ein Grußwort. Die Zeit des Hin- und Her-Schiebens sei vorbei. Die Lumdatalbahn habe auf dem Nahverkehrsplan ihren Platz.

Vorbild für andere Verbände

Alle warten auf das Ergebnis der Vorplanung mit der entscheidenden Kostenschätzung. Die Wartephase hat der Verein Lumdatalbahn genutzt, eine informative Broschüre herausgebracht. In Wort und Bild zieht man eine Zwischenbilanz über das bisher Geleistete und Erreichte. Landrätin Schneider lobte die Beharrlichkeit des Vereins, für das Ziel der Reaktivierung beständig einzutreten. Zukunftsfähigkeit bedeute konkret, der Fahrgast müsse in einer halben Stunde mit einem öffentlichen Nahverkehrsmittel zum nächsten Oberzentrum (Gießen) kommen können. Mittlerweile gestaltet der Verein Lumdatalbahn die Zukunft mit.

Die Vorstandsmitglieder Manfred Lotz (Vorsitzender), Christa Becker, Malte Eiff, Kerstin Lotz und Alexandra Hamel-Bahr berichteten kürzlich dem VCD-Landesverband Niedersachsen in Hannover über das neue Bewertungsmodell für die Reaktivierung einer Bahnstrecke im ländlichen Raum. Möglicherweise wird das Land Niedersachsen die zusätzlichen Kriterien ebenfalls anwenden, etwa auf den Strecken Lüneburg-Beckede, Lüneburg-Soltau und für den Moorexpress bei der Samtgemeinde Fredenbeck.

Die Zwischenbilanz hat der Verein in einer Broschüre auf 46 Seiten druckfrisch veröffentlicht. 2500 Stück davon liegen vor. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hat in seinem Grußwort bestätigt, dass das Land sich maßgeblich an den Investitionskosten beteiligen werde, falls die Vorplanung den wirtschaftlichen Betrieb bestätigen sollte, den ein Gutachter ermittelt hatte. Für vier Vereinsmitglieder und Landrätin Schneider gab es eine Sonderausgabe der Broschüre in festem Einband.

Bürgermeister Thomas Benz sagte, er wolle mit Landrätin Schneider das Band am Allendorfer Bahnhof durchschneiden, wenn in gut zwei Jahren der erste Zug in Allendorf einfahre. Die Gemeinde Rabenau vertrat der Erste Beigeordnete Andreas Hübl. Für den Landkreis Gießen waren die Landrätin, die Erste Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl und Katrin Schleenbecker, grüne Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis 18 Gießen I vertreten. Die Broschüre liegt künftig bei allen Veranstaltungen des Vereins zum Mitnehmen aus. Bestellung auch via Internetseite (Kontaktformular).

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