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In Climbach wird die Feuerwehr gegen Mitternacht zu einem Feuer gerufen. FOTO: CON

Zwei Feuerwehreinsätze in der Nacht

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Allendorf/Buseck(con). Zu zwei Einsätzen wurden Feuerwehren im Landkreis am Sonntagabend beziehungsweise in der Nacht auf Montag gerufen. Es hat in Großen-Buseck und in Climbach gebrannt.

Zuerst wurde die Busecker Feuerwehr gerufen. Die Kräfte mussten zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen zu einem Brand in die Bergstraße ausrücken. Erst vor rund sechs Wochen stand im selben Wohnhaus, ebenfalls im Erdgeschoss, schon einmal eine Küche in Brand. Und in der Küche der Nachbarwohnung lag auch dieses Mal der Brandherd.

Bewohner löschen

"Glücklicher- oder vielleicht auch tragischerweise wussten die Bewohner noch ganz genau, was sie in diesem Fall zu tun haben - schnell raus", meinte Gemeindebrandinspektor Thorsten Hansmann an der Einsatzstelle. Beim Eintreffen der rund 40 Einsatzkräfte der Busecker Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes gegen 21 Uhr waren die Flammen bereits durch den 60-jährigen Bewohner gelöscht worden, sodass nur noch Nachlöscharbeiten zu tun blieben. Daneben sorgten die Einsatzkräfte für die ausreichende Belüftung der betroffenen Wohnung. Der 60-Jährige wurde vor Ort vorsorglich auf eine mögliche Rauchgasvergiftung behandelt, ansonsten kamen keine Personen zu Schaden. Der Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf einen niedrigen, vierstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein vermeintlicher Dachstuhlbrand in Climbach sorgte gegen Mitternacht für einen Großeinsatz der Allendorfer Feuerwehren. Doch am Brandort in der Allendorfer Straße konnte dann schnell Entwarnung gegeben werden: Statt eines Dachstuhlbrands fanden die Einsatzkräfte eine brennende Mülltonne in einem Unterstand vor.

Dennoch musste es schnell gehen: Da der Unterstand direkt an ein Wohnhaus grenzt, bestand die Gefahr, dass sich die Flammen noch ausbreiten könnten. "Der Anwohner hatte bereit erste Löschversuche unternommen, sodass die Einsatzkräfte das Feuer nur noch ablöschen mussten", berichtete Stadtbrandinspektor Michael Carl am Einsatzort.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte der Allendorfer Feuerwehren sowie die Drehleiter aus Buseck alarmiert - der eigentliche Einsatz wurde von rund 15 Einsatzkräften aus der Kernstadt bewältigt. Wie genau die Mülltonne Feuer fing, ist noch unklar.

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