"Zaubergong" einstudiert

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Wer weiß schon, dass in der Nähe von Allendorf ein Graf lebt – Graf Eberhard von Millstein. Sein Schloss ist wunderschön, an Bediensteten mangelt es ihm nicht, er könnte rundum glücklich sein – wäre da bloß nicht das laute Gequake der Frösche im Schlossteich. Sie bringen den Grafen Nacht für Nacht um seinen Schlaf. Bis …, ja bis der Graf auf dem Nikelsmarkt einen Zaubergong erwirbt, mit dessen Hilfe er das Froschgequake in eine wunderschöne Melodie verwandeln kann.

Wer weiß schon, dass in der Nähe von Allendorf ein Graf lebt – Graf Eberhard von Millstein. Sein Schloss ist wunderschön, an Bediensteten mangelt es ihm nicht, er könnte rundum glücklich sein – wäre da bloß nicht das laute Gequake der Frösche im Schlossteich. Sie bringen den Grafen Nacht für Nacht um seinen Schlaf. Bis …, ja bis der Graf auf dem Nikelsmarkt einen Zaubergong erwirbt, mit dessen Hilfe er das Froschgequake in eine wunderschöne Melodie verwandeln kann.

Welche spannende Wendung sich in dieser Geschichte noch ergeben sollte, das und vieles mehr erfuhren die Besucher einer gelungenen Live-Bühnenshow in der Aula des Gesamtschulstandortes Allendorf.

Die Schule war zusammen mit elf weiteren hessischen Schulen ausgewählt worden, am Projekt "Earsinnig hören" des Hessischen Rundfunks teilzunehmen. Das Projekt, das von der Sparkassenkulturstiftung Hessen-Thüringen unterstützt wird, stellt die Schulung des Hörens und Zuhörens in den Mittelpunkt.

Nach intensiver Vorarbeit im Deutsch- und Musikunterricht produzierten die Mädchen und Jungen der Klasse 6a zusammen mit ihren Lehrern Wolfgang Blume und Harald Kraehe nicht nur das spannende Hörspiel "Der Zaubergong" mit den dazugehörigen Geräuschen, sondern auch eine Reihe – nicht immer ernst zu nehmender – Nachrichten und Verkehrsmeldungen sowie Wettervorhersagen und Werbespots mit den entsprechenden Jingles.

Außerdem war ein Teil der Sechstklässler als rasende Reporter in Allendorf und Londorf unterwegs und fragte die Bürger nach ihren besten Streichen aus der Kindheit.

Juliane Spatz und Maria Bonifer vom Hessischen Rundfunk sorgten dafür, dass Hörspiel und Interview technisch perfekt aufgenommen und in Form gebracht wurden. So wurde die Liveshow zu einem großen Erfolg.

Die Schüler, die mit spürbarem Engagement und viel Spaß auf der Bühne moderierten, sangen, Instrumente spielten und Texte sprachen, bekamen großen Applaus von ihren Zuhörern.

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