SPD will Allendorf attraktiver machen

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Allendorf(pm). "Allendorf 2030 - Eine liebens- und lebenswerte Stadt" war das Thema, zu dem der SPD-Ortsverein dieser Tage in den Künstlerhof Arnold eingeladen hatte. Mit interessierten Bürgern ging man der Frage nach, welche Leitbilder und Handlungsstrategien entwickelt werden können, um das Leben, Wohnen und Arbeiten in Allendorf in der Zukunft attraktiv zu gestalten.

Vorsitzende Brigitte Heilmann ging zunächst auf die spezifischen Probleme der Gemeinde ein. Man müsse bei den Zukunftsüberlegungen für Allendorf das gesamte Lumdatal mit einbeziehen. Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Rabenau und Allendorf gehe aber nur im Schneckentempo voran. Mobilität auf dem Land spiele bei der Überlegung, wohin man seinen Lebensmittelpunkt verlegt, eine große Rolle. Deshalb sei die Reaktivierung der Lumdatalbahn eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Um bezahlbares Wohnen und Bauen zu ermöglichen, plädierte sie für einen Beitritt in die Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau und Strukturförderung (SWS).

Die SPD Allendorf unterstütze zudem die Aktivitäten, eine Kinder- und Jugendvertretung zu etablieren. Heilmann nannte auch die Stärkung der Infrastruktur, das Bauen von Mehrgenerationenhäusern, Innenstadtsanierung, Ausbau des digitalen Netzes und die Stärkung des Tourismus als mögliche Motoren.

Der ehemalige Licher Bürgermeister Bernd Klein berichtete über den Leitbildprozess der Stadt Lich. Durch die Bildung von drei Projektgruppen sei ein breites bürgerschaftliches Engagement entstanden. Mit viel Einsatz der Bürger seien viele Projekte verwirklicht worden.

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