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In die Jahre gekommen: Am Allendorfer Rathaus muss das Dach saniert werden.

Warmer Regen für Allendorf

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Allendorf (so). Geldsegen für Allendorf: Etwas mehr als 900 000 Euro Fördermittel fließen für acht verschiedene Bauvorhaben in das Städtchen an der Lumda. 270 000 Euro Zuschuss gibt es allein für die energetische Sanierung des Rathausdaches. Denn das Gebäude ist noch zu Zeiten von Ministerpräsident Albert Oßwald geplant und gebaut worden: - Spatenstich war 1968, vor gut 50 Jahren.

Auch die Kindertagesstätten werden von dem warmen Regen aus Wiesbaden profitieren: 115 000 Euro gibt es für die Sanierung der Kita in der Kernstadt - dort steht zudem eine Erweiterung an. Weitere 150 000 Euro Zuschuss gibt es für das Umgestalten der Außenanlage an der Allendorfer Kita. Auch der Garten der Nordecker Kindertagesstätte wird umgestaltet, um differenzierte Spielbereiche für Kleinkinder unter drei Jahren sowie für größere Kita-Kinder zu bieten. Dafür fließen 75 000 Euro vom Land.

Die zusätzlichen Mittel werden in Allendorf dringend benötigt und sind höchst willkommen, erläuterten Bürgermeister Thomas Benz und Finanzabteilungsleiter Jürgen Rausch, als Kultus-Staatssekretär Dr. Manuel Lösel am Freitag die Förderbescheide im Rathaus überbrachte. Denn binnen weniger Jahre haben sich die Netto-Zuschüsse der Kommune zum Betrieb der Kindertagesstätten etwa verdreifacht. Rauch: "Das bringt eine kleine Kommune an die Grenzen der Belastbarkeit." Die Ursache ist in Allendorf die gleiche wie andernorts auch: Die Nachfrage der Familien nach Betreuungsplätzen steigt unvermindert an - vor allem nach Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Insgesamt gibt es in Allendorf rund 150 Kita-Plätze in den zwei Tagesstätten und in einer Waldgruppe. Was wird noch mit dem Geld aus Wiesbaden unternommen: In den Bürgerhäusern in Nordeck und Allendorf, beide ebenfalls aus den frühen 1970er Jahren, muss in den Brandschutz investiert werden. Nicht zuletzt gibt es 118 000 Euro für das Reparieren von Straßen und Gehwegen sowie 225 000 Euro, um damit zu beginnen, die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umzustellen. Die Zuwendung des Landes kommt aus dem Entschuldungsprogramm "Hessenkasse".

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