Wahl in Allendorf/Lumda

Vier Frauen an der Spitze der Grünen-Liste

  • vonred Redaktion
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Allendorf(pm). Jünger und weiblicher ist das personelle Angebot der Grünen in Allendorf/Lumda zur Kommunalwahl im März. Darüber freut sich Sandra Henneberg, die als Spitzenkandidatin die Liste anführt. Auf den nächsten Plätzen folgen mit Angelika Schulz, Gabriele Waldschmidt-Busse und Andrea Hilpert drei weitere Frauen.

Grüne Politik in Allendorf bedeute "verlässliche Politik für Familien, konkrete Politik für den Klimaschutz und sinnvolle Politik für Natur und Umwelt", berichtete die Spitzenkandidatin aus der Versammlung. Die Themen seien da, nun läge es an der Politik, "gute Lösungen zu präsentieren". Junge Menschen benötigten eine gesicherte Perspektive, um in Allendorf ansässig zu werden. Bei Neubaugebieten sei eine möglichst ressourcenschonende Entwicklung nötig. "Was spricht dagegen, über die Bauleitplanung ein CO2-neutrales Neubaugebiet einzufordern?", erklärte Henneberg. Gleichzeitig fordert sie, ein verstärktes Augenmerk auf die Innenstadtverdichtung mit einem gut koordiniertem Leerstandsmanagement zu legen.

Ausreichende Betreuungsplätze und gut ausgestattete Kitas mit hoch qualifiziertem Personal sind für Schulz der Schlüssel dafür, dass Familien ihren Alltag gut organisieren können. Waldschmidt-Busse und Hilpert fordern verstärkte Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz. Gepflegte Streuobstwiesen, gesunde Wälder und sauberes Wasser müssten ein großes Anliegen sein.

Auf der Liste der Allendorfer Grünen stehen drei weitere Frauen und acht Männer: Sven Henneberg, Maik Polek, Renate Pilz, Helmut Wißner, Günther Muhly, Beate Poss, Karim Brahimi, Ingrid Göbel, Manuel Haus, Dirk Will und Christoph Poss. Sie alle wollen mit "durchdachten Ideen und klugen Ansätzen" um Wählerstimmen werben und wichtige Themen konstruktiv begleiten. Dazu sollen Verbesserungen im Sinne einer Verkehrswende, gute regionale Versorgungsmöglichkeiten, die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in der jetzigen Form, der soziale Zusammenhalt und vielfältige kulturelle Angebote gehören.

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