Umweltfreundliche Landpartie

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Allendorf/Rabenau/Staufenberg (vh). Das mutmaßlich längste "Straßenfest" Hessens steigt mit 80 Kilometern im Kinzigtal. Wenn dort der autofreie Sonntag läuft, vergnügen sich Menschen auf dem Zweirad, Einrad, E-Bike, auf Rollerblades, Skateboards und neuerdings auch auf Elektrorollern. Das Vergnügen im unteren Lumdatal gestaltet sich nicht anders - mit einer Streckenlänge von rund zwanzig Kilometern aber ist es deutlich kürzer.

Sitzknochenvermessung

Am gestrigen Sonntag erlebte der "Autofreie Sonntag im Lumdatal" seine bereits 19. Auflage, machten die Gemeinden im nördlichen Landkreis wieder gemeinsame Sache (zu erwähnen ist, dass anfangs neben neben Staufenberg, Allendorf/Lumda und Rabenau auch noch Lollar mit von der umweltfreundlichen Partie war).

Neben der gesundheitsfördernden Bewegung auf den für Kraftfahrzeuge gesperrten Landstraßen wurde nicht minder das gesellige Beisammensein unter Gleichgesinnten gefördert. Auch bei der 19. Auflage gab es unzählige Verpflegungsstände von Mainzlar, wo die Nabu-Ortsgruppe etwa leckere Brüsseler Waffeln offerierte, bis Kesselbach, wo der Turnverein 1912 deftige Steaks feilbot. Bei leicht tropischen Temperaturen kamen tausende Teilnehmer.

Auf dem Bürgermeister-Tandem saßen Peter Gefeller (Staufenberg), Thomas Benz (Allendof/Lumda) und Florian Langecker (Rabenau). Ob die Herren dabei völlig aus der Puste kamen oder noch genügend Zeit blieb für interkommunale Gespräche?

Den vorteilhaften Dreiklang aus gesunder Bewegung in der freien Natur und allerlei Köstlichkeiten für den kleinen wie großen Hunger komplettierte ein Angebot aus kleinen Attraktionen. Hierzu zählte die Hüpfburg der Feuerwehr Staufenberg-Mitte an der Einmündung L3146/Treiser Straße und der Autokran zum Kistenstapeln auf dem Gelände des TV Kesselbach. Nicht vergessen sei der Freiluftgottesdienst mit Musik vom Posaunenchor in Staufenbergs Vitaler Mitte.

Kostenloser Service rund ums Rad wurde in Londorf groß geschrieben. Die Codierstation des Polizeipräsidiums Mittelhessen machte bis dahin anonyme Räder unverwechselbar. Einstellarbeiten machte "2Fast-Bike". Eine kostenlose Sitzknochenvermessung auf dem "Popometer" für den optimalen Sattel bot derweil die "Rad Mühle" in Treis.

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