Ulrich Krieb führt CDU-Liste an

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Allendorf(pm/jwr). Die Allendorfer CDU hat in der Gaststätte "Alter Bahnhof" kürzlich auf die Arbeit der Fraktion zurückgeblickt und ihre Liste für die bevorstehende Kommunalwahl am 14. März aufgestellt. Fraktionsvorsitzender Ulrich Krieb verwies laut Pressemitteilung auf CDU-Anträge der vergangenen fünf Jahre, für die man Mehrheiten im Parlament gesucht habe. "Dies ist nicht immer gelungen, aber einiges haben wir doch in unserem Sinne beeinflussen können."

Der Um- und Ausbau der Allendorfer Kitas sei "von der CDU-Fraktion von Anfang an positiv begleitet worden", sagte Krieb. Nicht nachvollziehen können habe man den aus seiner Sicht von Grünen und BfA/FDP "entfachten Disput" über die Begrenzung der Betriebskosten und Einsparungen bei Inneneinrichtung, Außenanlage und den Sachkosten für die pädagogische Arbeit. "Dass 92 Prozent der Gesamtkosten sogenannte Overheadkosten sind, wird besonders von den Grünen in den Hintergrund geschoben", findet der CDU-Fraktionschef.

Lindengasse 16 als Streitpunkt

Auch das "Gemeindehaus" (Lindengasse 16) war Thema der jüngsten Versammlung. Seit Jahren habe die Stadt Allendorf das Anwesen "eher stiefmütterlich behandelt". Krieb erläuterte weiter: "Notwendige Renovierungen auf unseren Antrag aus 2016 hin stehen seit Jahren an, werden aber nicht umgesetzt, obwohl Fördermittel des Landes zur Verfügung standen." Die Stadt wolle nun "nach fünf Jahren Untätigkeit ihrer sozialen Verantwortung nachkommen". Im Haus würden jetzt Renovierungsarbeiten angegangen "und seit Jahren leer stehende Wohnungen dem sozialen Wohnungsmarkt wieder zur Verfügung gestellt".

2016 habe die Fraktion per Antrag einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, um den Nouvion-Platz in der Kernstadt neu zu gestalten. "Ein Preis wurde ausgelobt und auch vergeben. Geschehen ist bisher nichts, außer einer Besichtigung im Spätsommer", so Krieb. Nach Auskunft der Bauverwaltung warte diese nun auf eine Förderung.

Aus Sicht der Allendorfer CDU sei es nicht nötig, einen Klimaschutzmanager für die Stadt einzustellen. "Die Sensibilisierung und Unterstützung der Bevölkerung kann auch durch Vorträge zum Thema Klimaschutz erhöht werden".

Kriebs Fazit: "Die Aufgaben für die Stadt werden in einem finanziell immer schwieriger werdenden Umfeld nicht weniger, dafür aber komplexer werden." Die Fraktion werde sich "für einen weiteren Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit einsetzen, unsere Gewerbebetriebe weiterhin unterstützen, die Ansiedlung von Neubürgern durch neue Baugebiete und den Umbau der Altstadt mit neuen Ideen vorantreiben."

Langjährige Mitglieder geehrt

Für 45-jährige CDU-Mitgliedschaft in der Union wurden bei der Versammlung Gertrud Ludwig und Reiner Franz geehrt, David Herget wurde für 25 Jahre ausgezeichnet.

Für die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr geht die Allendorfer CDU mit einer zwölfköpfigen Liste ins Rennen. Es kandidieren Krieb, Gertrud Ludwig, Konrad Stelzenbach, Thomas Stein, Marcel Schmidt, Sigrid Krombach, Alexander Frey, Sebastian Sonneborn, Wolfgang Heger, Heinz-Jürgen Sonneborn, Reiner Franz sowie Dr. Theo Keup. Für die Ortsbeiräte stellt die CDU keine Kandidaten auf. Krieb verweist darauf, dass es zuletzt nur in Climbach einen Ortsbeirat gegeben habe.

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