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Stockmeißel und Imkerbesen

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Von: red Redaktion

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Allendorf (pm). Zur Mitgliederversammlung traf sich kürzlich der Bienenzuchtverein Lumdatal unter Vorsitz von Margarete Göhmann. In ihren Berichten für die Jahre 2019 und 2020 war natürlich auffällig, wie sehr das Vereinsleben durch die Corona-Pandemie eingeschränkt wurde.

2019 fanden noch monatliche Imkertreffen statt, es wurde Seife hergestellt, die Teilnahme am Tannenhoffest und am Nikelsmarkt waren selbstverständlich, das Sommerfest war ein schöner Abschluss des Bienenjahres. Tatkräftig war der Verein wieder zum Projekt »Blühendes Lumdatal« aktiv. So wurde etwa Saatgut kostenlos für die Bürger im Lumdatal angeboten. Hierdurch entstanden Blühflächen u. a. in Allendorf und in der Rabenau. Die für 2020 geplanten Feierlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsjubiläum werden auf ruhigere Zeiten verschoben. Die Honigernte 2019 fiel nicht gut aus, weil das Frühjahr kalt und verregnet war. Umso mehr freuten sich die Imker 2020 über reichhaltige Ernte.

Im Anschluss stellte Rechner Udo Dort die Kassenberichte für 2019 und 2020 vor. Die Entlastung von Rechner und Vorstand erfolgte einstimmig. Der für die kommenden zwei Jahre gewählte Vorstand setzt sich aus der 1. Vorsitzenden Margarete Göhmann, 2. Vorsitzenden Lena Daum, dem Schriftführer Kai Deissmann, Rechner Udo Dort und den Beisitzern Harold Herdman, Peter Theobald und Uwe Mank zusammen. Die Vorsitzende dankte den Gewählten dafür, dass sie sich in der Vereinsarbeit engagieren wollen, was in diesen Zeiten nicht selbstverständlich sei. Zudem bedankte sie sich bei der ehemaligen 2. Vorsitzenden Susanne Rotter für jahrelange gute Zusammenarbeit und immerwährende tatkräftige Unterstützung und überreichte ein Präsent.

Mehrere neue Mitglieder erhielten dann als Willkommensgeschenk vom Verein Stockmeißel und Imkerbesen. »Wir haben tatsächlich in den letzten beiden Jahren die 60er Marke geknackt«, sagte Göhmann. Der Verein verzeichne derzeit 64 Mitglieder mit insgesamt 220 Bienenvölkern.

Gelände gesucht

Weitere Aktivitäten für 2022 sind mit dem neuen Vorstand zu planen und werden dann zeitnah den Mitgliedern mitgeteilt. »Hoffen wir nicht nur auf ein besseres Jahr 2022, sondern lasst uns auch das Beste daraus machen«, so unterstrich Vorsitzende Margarete Göhmann abschließend.

Die Idee des Vorstandes, für den Verein ein Gelände zu suchen, um die Bienenzucht sowie Aus- und Fortbildung von Jungimkern und die Öffentlichkeitsarbeit besser anbieten bzw. organisieren zu können, fand in der Versammlung ein überwiegend positives Echo. Wer ein ortsrandnahes Gartengelände - am besten mit einem kleinen Gartenhäuschen - an den Verein verpachten möchte, wird gebeten, sich per E-Mail info@bienenzuchtver ein-lumdatal.de an den Vorstand zu wenden.

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