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Ehrungen beim SPD-Ortsverein Allendorf/Lumda mit der Vorsitzenden Brigitte Heilmann (2. v. l.), Landrätin Anita Schneider (2. v. r.) und MdL Frank-Tilo Becher (3. v. r.). FOTO: VH

Sicherung der Daseinsvorsorge im Fokus

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Allendorf(vh). Anlässlich der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Allendorf/Lumda im Bürgerhaus Climbach sprach Landrätin Anita Schneider im Vorfeld der hessischen Kommunalwahl vom politischen Gestaltungsspielraum in Allendorf. Frank-Tilo Becher, seit Januar 2019 SPD-Abgeordneter im Landtag und seit wenigen Tagen Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Gießen, sprach in dieser Funktion sein erstes Grußwort.

Die Sicherung der Daseinsvorsorge bezeichnete Schneider als wichtig für Allendorf. Mobilität sei besonders für junge Menschen wichtig. Vor allem Pendler nach Frankfurt sollten Bus und Bahn nutzen. Mit dem Auto auf der A 5 zu fahren, bedeute Stress pur. Wohnangebote für Einzelhaushalte sollten verstärkt aufgemacht werden, es fehlten kleine, barrierefreie Wohnungen. Eine Förderrichtlinie des Landkreises bediene die Revitalisierung der Ortskerne. Schneider bedauerte, dass die Allendorfer Politik sich noch nicht durchgerungen habe, der Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Strukturförderung im Landkreis Gießen (SWS) beizutreten. Man könne die Förderung der hessischen Stadt- oder Dorfentwicklung nutzen. Der Künstlerhof Arnold bewähre sich als Bestandteil des touristischen Konzepts im Lumdatal.

Frank-Tilo Becher sagte, die SPD solle sich als Kümmerer vor Ort profilieren. Im ländlichen Raum herrsche Sorge, abgehängt zu werden. Ortsvereinsvorsitzende Brigitte Heilmann will die politische Jugendarbeit im Lumdatal noch weiter ausgebaut sehen. Fraktionsvorsitzender Karlheinz Erbach sprach über die Arbeit der SPD im Parlament.

Das Ergebnis der Vorstandswahlen: Vorsitzende Brigitte Heilmann, stellv. Vorsitzende Annette Bergen-Krause, Björn Keil und Jonathan Peper, Schriftführer Herbert Wallon und Rechner Apala-Raphael Omokoko.

Langjährige Parteimitglieder wurden geehrt. 60 Jahre: Friedrich Wissner (ehem. Gemeindevertreter, Stadtrat und Stadtverordneter); 50 Jahre: Dieter Klaas (ehem. Gemeindevertreter, Stadtverordneter und Vorsteher), Herbert Lotz (ehem. Stadtverordneter, Stadtrat) und Horst Ruppert. Für 40 Jahre Norbert Grün, für 25 Jahre Kerstin Lotz, Gerhard Rühl und Ingrid Rühl (ehem. Stadtverordnete).

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