Parlament nimmt Entwurf an

  • Jonas Wissner
    vonJonas Wissner
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Allendorf(jwr). Nach einem zähen Prozess ist die Satzung für eine Kinder- und Jugendvertretung der Stadt Allendorf (Lumda) nun angenommen worden. Bei drei Enthaltungen der CDU wurde das Regelwerk einstimmig von der Stadtverordnetenversammlung gebilligt. Im September hatte der Sozialausschuss noch einmal über den Entwurf beraten, den Jugendliche im Rahmen des interkommunalen Jugend- forums ("Dabeisein") mit ausgearbeitet hatten.

Laut der nun gebilligten Satzung dürfen Jugendliche im Alter von 13 bis 24 Jahren die fünfköpfige Kinder- und Jugendvertretung wählen. Kandidieren können Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren. Die Besetzung erfolgt je für ein Jahr, das Gremium tagt öffentlich und mindestens dreimal jährlich.

Eigenes Budget möglich

Auch ein eigenes Budget ist der Satzung zufolge möglich: "Der Kinder- und Jugendvertretung kann im Haushalt ein eigenes Budget - ohne feste Höhe - zugewiesen werden, über das die Kinder- und Jugendvertretung im Rahmen ihrer Aufgabenerfüllung dann gegebenenfalls verfügen kann." Zu den festgeschrieben Aufgaben gehören unter anderem die Vertretung der Interessen der Allendorfer Kinder und Jugendlichen, die "Förderung der politischen Bildung und des staatsbürgerlichen Ver- antwortungsbewusstseins" der Kinder und Jugendlichen, die Pflege der Beziehungen zu anderen Jugendvertretungen und die Förderung des internationalen Jugendaustauschs sowie die Mitwirkung an den Planungen der kommunalen Jugendarbeit.

Die Vertretung soll insbesondere die städtischen Gremien in Angelegenheiten beraten, die Kinder und Jugendliche betreffen. In der Satzung verankert ist auch ein Anhörungs-, Vorschlags- und Rederecht in der Stadtverordnetenversammlung, den Ausschüssen und den Ortsbeiraten. Im Magistrat hat das Jugendgremium ein Anhörungsrecht. Wann die Kinder- und Jugendvertretung erstmals gewählt wird, steht noch nicht fest.

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