"Nur ein Beamer ist zu wenig"

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Allendorf (pm). Das Bürgerhaus in Allendorf steht schon wieder ohne Pächter da, die Gaststätte ist geschlossen, die Hoffnung auf mehr Kontinuität im Bürgerhaus der Kernstadt dahin. Mit dieser Problematik hat sich jetzt die CDU-Fraktion befasst.

Die Christdemokraten fordern nun, für das Allendorfer Bürgerhaus Alternativen zu entwickeln, die sich von vorhandenen Angeboten abheben.

Der wiederholte Leerstand der Bürgerhausgaststätte sei bedauerlich, schreibt Fraktionsvorsitzender Ulrich Krieb in seiner Stellungnahme. Die Fraktion stimme Bürgermeister Thomas Benz zu, wenn er mit Blick auf eine Wiederverpachtung in alle Richtungen denken und die Nutzungs- und Gebührenordnung in den Blick nehmen will. Jedoch müssten auch die technische Ausstattung des Saales und die sanitären Anlagen im Bürgerhaus angegangen werden.

Kommunikationstechnik verbessern

Seit Jahren fordere die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung den Bau einer behindertengerechten Toilette sowie den Ausbau der Kommunikationstechnik im Saal, "wie sie übrigens nur durch eine Wand getrennt in den Räumen der Feuerwehr vorhanden ist". Dies würde sich jetzt im Zuge der brandschutztechnischen Ertüchtigung des Bürgerhauses anbieten, meint Krieb. Alle diesbezüglichen Anregungen und Anträge seien jedoch im Geschäftsgang der Verwaltung verhallt.

Einziger Lichtblick: Die Stadt habe es geschafft, im großen Saal einen Beamer zu installieren. Das sei jedoch zu wenig, um das Bürgerhaus für neue Angebote über das Maß von Familienveranstaltungen und den Nikelsmarkt hinaus wettbewerbsfähig und für neue Nutzer interessant zu machen.

Krieb: "Den Wettlauf bei Familienfeiern und Vereinsfesten im Bürgerhaus hat man seit Jahren innerorts verloren." Stöbere er durch diverse Internetseiten örtlicher Vereine, sehe er Angebote von Räumlichkeiten, die billiger sind und in puncto Service und Ausstattung dasselbe, wenn nicht ein Vielfaches bieten, erklärt der Fraktionschef.

Es gelte, für das Bürgerhaus Alternativen zu entwickeln, die sich von vorhandenen Angeboten abheben. Mittel zur Finanzierung sind aus Sicht der CDU-Fraktion vorhanden: "Die Stadtverordnetenversammlung müsste sich nur entscheiden, Grundstücke, die für einen Busbahnhof reserviert sind, zu veräußern."

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