Neue Stelle für Klimaschutz?

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Allendorf(jwr). Einige wenige Kreiskommunen haben bereits jemanden gefunden, andere suchen zurzeit geeignete Bewerber oder wollen bald ausschreiben: Die Berufsbezeichnung "Klimaschutzmanager" ist zurzeit in vieler Munde. Auch in Allendorf hat das Parlament nun den Magistrat beauftragt, zu prüfen, ob die Stelle eines städtischen Klimaschutzmanagers geschaffen werden kann - "kostenneutral befristet", wie es im entsprechenden Antrag der Fraktion BfA/FDP heißt.

"Umwelt- und Klimaschutz haben inzwischen in der Gesellschaft eine ambitionierte Stellung eingenommen", ist im Antragstext zu lesen.

Beratung für Privathaushalte

Es sei erforderlich, Energie einzusparen und auch vor Ort Energie für den Eigengebrauch zu erzeugen, die Bevölkerung sei "auf diesem Weg mitzunehmen". Auch Beratung für Privathaushalte könnte demnach eine Aufgabe für einen Allendorfer Klimaschutzmanager oder eine -managerin sein. Die Grünen hatten bereits vor einiger Zeit in einem ähnlichen Antrag gefordert, eine solche Stelle in Kooperation mit anderen Kommunen zu schaffen.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Krieb äußerte Zweifel, dass eine kostenneutrale Einstellung möglich sei. Da Allendorf sich unter dem kommunalen "Schutzschirm" befinde, sei eine bis zu 95-prozentige Förderung der Stelle allerdings durchaus denkbar, sagte Fraktionsvorsitzender Ralf Hofmann (FW). Zuvor brauche es aber ein verbindliches städtisches Klimaschutzkonzept, um den Rahmen abzustecken.

"Klimaschutzmanager sind momentan gefragt, alle springen auf den Zug auf", gab Hofmann zu bedenken. Daher sei wichtig, dass der Magistrat möglichst schnell prüfe, damit man kein Problem mit "Fachkräftemangel bei Klimaschutzmanagern" bekomme.

Bei drei Enthaltungen der CDU wurde der Antrag einstimmig angenommen.

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