In einem der neuen Gruppenräume des Anbaus (rechts) an der Allendorfer Kita an Totenhäuser Weg könnte möglicherweise die Gemeinde Rabenau vorübergehend eine Gruppe einrichten. Das wäre für beide Kommune eine Win-Win-Situation. FOTO: VH
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In einem der neuen Gruppenräume des Anbaus (rechts) an der Allendorfer Kita an Totenhäuser Weg könnte möglicherweise die Gemeinde Rabenau vorübergehend eine Gruppe einrichten. Das wäre für beide Kommune eine Win-Win-Situation. FOTO: VH

Nachbarschaftshilfe mal anders

  • vonVolker Heller
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Allendorf(vh). Die Lebenshilfe Gießen betreibt die drei Kindergärten der Stadt Allendorf/Lumda. Zwischen Stadt und Lebenshilfe gibt es einen Betriebsvertrag, der einen jährlichen Kostenzuschuss vorsieht. Diesen berechnet die Lebenshilfe. Im städtischen Haushalt für 2021 wären das 984 997 Euro. Der Finanzausschuss diskutierte darüber.

Die Beitragshöhe lag dem Ausschuss schwer im Magen. Vorsitzender Ralf Hofmann (FW) monierte die Pauschalansätze bei der Berechnung. Die seien zu prüfen. Man solle unter Vorbehalt zustimmen.

So könne die Stadt aber nicht vorgehen, widersprach Jürgen Rausch, Leiter Fachbereich Finanzen. Reiner Käs (FW) nannte den Beitrag "für uns zu hoch", jedoch, man sei vertraglich gebunden.

Sandra Henneberg (Grüne) fehlte die Kontrolle über das Zustandekommen der Zahlen. Bei fünf Jastimmen und einer Enthaltung wurde das Haushaltsbudget beschlossen. Nachhaken bei der Lebenshilfe will man nichtsdestotrotz.

Bedarf in der Nachbarkommune

Dann gab es noch den Aspekt, Rabenau aus der Patsche zu helfen. Die Nachbarkommune sucht händeringend Betreuungsplätze. 31 Kinder hätten einen Anspruch. Der Kita-Neubau in Geilshausen würde voraussichtlich im August 2021 bezugsfertig sein. Möglicherweise könnte Rabenau bis dahin einen der beiden neuen Gruppenräume in der Allendorfer Kita am Totenhäuser Weg belegen. Dieser Vorschlag soll nun Rabenau gemacht werden.

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