Wenn alle mitmachen

Mehrheit für "Dabei sein"

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Allendorf (mmf). Der Sozialausschuss hat am Donnerstag mit einer Enthaltung mehrheitlich für den Fortbestand von "Dabei sein" gestimmt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass die anderen drei Lumdataler Gemeinden - Lollar, Staufenberg und Rabenau - auch weiterhin dabei sind.

"Es ist ganz wichtig, dass keine weiteren Kosten auf uns zukommen", sagte Bürgermeister Thomas Benz (FW). Es müsse bei den 7000 Euro bleiben. Ausschussvorsitzende Brigitte Heilmann (SPD) stellte direkt zu Anfang die Bedeutung des Bundesprojekts "Demokratie leben!" heraus: Gerade vor dem Hintergrund von Hetze und Fremdenfeindlichkeiten in den sozialen Medien oder dem Mordfall Lübcke "finde ich es unbedingt notwendig, solche Projekte zu unterstützen", sagte Heilmann. Zudem gehe es nicht nur um Jugendprojekte.

In den Vordergrund drängte sich jedoch der Streit, der zwischen dem Jugendbeirat und dem Jugendforum vorherrscht, sowie der Streit um die Jugendvertretersatzung. Klarer Tenor war hier, dass sich die beiden Parteien zu einem Gespräch zusammensetzen. "Das ist im Sinne der Jugendlichen. Die Erwachsenenstrukturen sollten nicht die Jugendlichen hemmen", betonte "Dabei sein"-Koordinator Andreas Schaper. Bis zum 24. August solle ein Ergebnis aus dem Gespräch vorliegen.

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