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Blumen zum Abschied: Pfarrer Norbert Rudzinski mit Ehefrau Doris.

Der "Kreuzesprediger" geht

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Allendorf (pm). Das Pfarrehepaar Norbert und Doris Rudzinski wurde nach zwölfjähriger Dienstzeit im Lumdatal in den Ruhestand verabschiedet. Rudzinski war seit 2007 Pfarrer der Bethlehemsgemeinde Grünberg und der Zionsgemeinde Allendorf/Lumda mit Predigtort in Kleinlinden. Für die "Entpflichtung und Verabschiedung" des Gemeindepfarrers und seiner Frau wurde ein Wochenende geplant, das für Pfarrer und Gemeinde zu einem unvergesslichen geistlichen Erlebnis wurde.

Musikalische Abschiedsgrüße

Auftakt war mit einer geistlichen Abendmusik, die vom Kirchen- und Posaunenchor (Leitung Kurt Schneider) gestaltet wurde und durch viele mitwirkende Kinder einen besonderen Klang bekam. Doris Rudzinski wechselte sich an der Orgel mit Bernd Haag ab. Ihr Orgelspiel wirkte wie ihr besonderer Abschiedsgruß an die Gemeinde, die ihre Pfarrfrau als Kirchenmusikerin so viele Jahre erleben durfte.

Nach dem Segen wurden Pfarrer Norbert Rudzinski und seine Frau Doris mit herzlichsten Dankesworten und Geschenken verabschiedet. Es war deutlich zu spüren, wie "Hirte und Herde" in den Jahren zusammengewachsen sind.

Für die Überleitung zu einem Grillfest im Pfarrgarten, zu dem das Ehepaar eingeladen hatte, sorgten zwei von Rudzinskis ersten Konfirmandinnen. Sie erinnerten an besondere Erlebnisse und Eigenschaften ihres Pfarrers und brachten in einer sehr fröhlichen Weise die Dankbarkeit und Segenswünsche aller Jugendlichen zum Ausdruck.

Am nächsten Tag feierte eine große Gemeinde mit vielen Gästen einen Abendmahlsgottesdienst zur Entpflichtung und Verabschiedung des Pfarrerehepaars. Superintendent Theodor Höhn (Oberursel) wünschte sowohl den Rudzinskis als auch der Gemeinde Zuversicht und Gottvertrauen für den Weg in den Ruhestand bzw. in die Vakanz. Pfarrer Rudzinski stand dann noch einmal am Altar und auf der Kanzel und teilte das, was ihm in seiner Seelsorge- und Gemeindearbeit am Herzen lag, der Gemeinde noch einmal in Wort und Sakrament aus.

In den Grußworten aus der Ökumene wurde noch einmal sehr deutlich, dass Pfarrer Rudzinski auch über die eigene Gemeinde hinaus als "Kreuzesprediger" wahrgenommen und geschätzt wurde.

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