Landkreis_8-B_171159_1_4c_1
+
Die SPD in Allendorf/Lumda hat ihr Wahlprogramm vorgelegt. Sie setzt unter anderem darauf, Themen gemeinsam mit dem Kreis und anderen Kommunen anzugehen. SYMBOLFOTO: JWR

Kreative Politik betreiben

  • vonRedaktion
    schließen

Allendorf (pm). Die Sozialdemokraten in Allendorf/Lumda treten mit einem Team aus erfahrenen Kommunalpolitikern und jüngeren Kräften zur Kommunalwahl am 14. März an. Das oberste Ziel sei es, »eine sachorientierte, klug durchdachte und kreative Kommunalpolitik für und vor allem mit den Bürgern in den nächsten fünf Jahren zu betreiben«, erklärt Vorsitzende Brigitte Heilmann in einer Pressemitteilung.

»Wir wollen Allendorf als einen attraktiven Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum erhalten und weiter entwickeln. Dabei müssen wir gemeinsam an Lösungen arbeiten, die das Wünschenswerte mit dem Machbaren verbinden können«, so die SPD-Vorsitzende.

Lumdatalbahn reaktivieren

In einem Treffen des Ortsvorstands, der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl und Landrätin Anita Schneider wurden Themen erörtert, die für die nächste Legislaturperiode in der Allendorfer Kommunalpolitik eine große Rolle spielen und für die sich die SPD Allendorf stark machen will.

Dazu zählen Konzepte zur Entwicklung und Belebung der Innenstadt, in denen nach der Vorstellung der SPD bezahlbare, altersgerechte und barrierefreie Wohnungen entstehen sollen. Energieeffiziente Bau- und Umbaumaßnahmen sollen unterstützt werden. Beim Umwelt- und Klimaschutz soll die Beratungsfunktion des Klimaschutzmanagers eine für die Bürger gute Rolle spielen können. Die SPD will Förderprogramme des Bundes, des Landes und des Kreises in Anspruch nehmen und fordert zudem den Eintritt der Kommune in die vom Kreis gegründete Gesellschaft für Sozialen Wohnungsbau und Strukturwandel. Diesen habe die Stadt Allendorf als eine der letzten Gemeinden im Kreis immer noch nicht vollzogen.

Optimale Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten sollen in allen Lebensstufen sichergestellt werden, die Arbeit eines Kinder- und Jugendparlamentes soll unterstützt werden. Zudem setzt sich die SPD für eine Entwicklung Allendorfs zu einer kinder- und jugendgerechten Gemeinde ein. Dazu soll ein Jugendbeauftragter aus den Reihen der Stadtverordnetenversammlung benannt werden.

Die Sozialdemokraten fordern zum Thema Digitalisierung einen flächendeckenden Glasfaseranschluss, vor allem in den örtlichen Schulen, und eine Stärkung des Mobilfunknetzes. Mehr Mobilität soll durch die Reaktivierung der Lumdatalbahn und der Stärkung des ÖPNV möglich werden. Ein weiteres Ziel im Wahlprogramm ist der sanfte Tourismus in Allendorf und im Lumdatal.

Viele der angesprochenen Themen könnten vor allem in Zusammenarbeit mit den Organisationen des Kreises und mit anderen Kommunen gemeinsam gelöst werden. Vor allem aber plädieren die Sozialdemokraten für mehr Transparenz und aktive Beteiligung der Bürger an den für Allendorf wichtigen Themen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare