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Der neue Jugendbeirat der Stadt Allendorf mit Bürgermeister Thomas Benz (3. v. l.) und Jugendpfleger Klaus Gröger (r.).

Kontinuität ist gewahrt

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Allendorf (pm). Der bisherige fünfte Jugendbeirat, der seit April 2016 im Amt war, beendete dieser Tage seine Tätigkeit und übergab die Geschäfte an sechs neue Jugendliche. Diese trafen sich jetzt unter Leitung von Jugendpfleger Klaus Gröger zu einer konstituierenden Sitzung in den Räumen des Jugendzentrums Nordeck-Winnen.

Laut hessischer Gemeindeordnung haben Städte und Gemeinden bei Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, diese in angemessener Weise zu beteiligen. Ihnen wird mit der Bildung eines Jugendbeirates die Möglichkeit gegeben, ihre Position zu Entscheidungen der Verwaltung oder politischer Gremien zu vertreten bzw. eigene Vorschläge einzubringen. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen in Allendorf reicht in das Jahr 1999 zurück. Besonders stolz ist die Jugendpflege, dass die Beiratsarbeit nun schon seit 20 Jahren ununterbrochen fortgeführt wird und sich bisher über 50 Kinder und Jugendliche daran beteiligt haben.

Bei der konstituierenden Sitzung des sechsten Jugendbeirates wurde als Sprecher Jannis Heider aus Allendorf und zu seinem Stellvertreter Mike Carle aus Climbach gewählt. Die weiteren Mitglieder sind: Amy Erlach (Nordeck), Annika Leopold (Nordeck), Christian Schomber (Nordeck) und Elias Detzel (Allendorf). Außerdem wurden Formalitäten wie die Amtszeit der Sprecher (mindestens ein Jahr), der Ablauf und der Turnus der Sitzungen (alle drei Monate), wie zu diesen eingeladen wird und wer die Protokolle der Sitzungen schreibt (beides durch die Jugendpflege) besprochen.

Jugendpfleger Klaus Gröger ist sich sicher, dass die Gremien der Stadt einen motivierten Jugendbeirat erhalten. Er plädiert dafür, dem Gremium weitere Rechte innerhalb politischer Prozesse in Allendorf einzuräumen. Das wurde von den Jugendlichen einhellig begrüßt. Bürgermeister Thomas Benz verwies auf die Tradition dieses Gremiums. Er legt großen Wert darauf, an den Sitzungen des Jugendbeirates teilzunehmen - so wie er es auch bisher gemacht habe - und ist somit neben dem Jugendpfleger direkter Ansprechpartner für die Jugendlichen.

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