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Auf dem Friedhof Climbach ist der Memoriam-Garten am Freitag freigegeben worden.

Jetzt auch ein Memoriam-Garten in Climbach

  • VonVolker Heller
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Allendorf (vh). Auf dem Friedhof in Climbach ist eine gärtnerbetreute Grabanlage, der Memoriam-Garten, freigegeben worden. Die kreisförmige Bestattungsfläche bietet momentan Platz für sieben Urnenwahlgräber und fünf Urnenreihengräber. Mittig eingepasst wurde eine Basaltstele, organisiert von der Stadt Allendorf. Ein Weg rundherum ist mit Bessunger Kies belegt.

Der Memoriam-Garten kann im Bedarfsfall am Außenrand des Weges erweitert werden. Bürgermeister Thomas Benz sagte, man habe auf Wunsch der Bevölkerung diese Bestattungsform bereits vor zwei Jahren angestoßen.

Das Interesse an einer gärtnerbetreuten Grabanlage sei mittlerweile auch in Winnen geweckt worden, der dortige Friedhof gehöre aber der Kirche. Und die Kernstadt folge bestimmt, so Benz.

Michèle Hübinger von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Hessen-Thüringen meinte: »Es hat gedauert. Nun ist es schön geworden.« Die Fläche ist bepflanzt, Mustergrabsteine sind aufgestellt.

Das Nutzungsrecht für ein Grab vergibt die Stadt gemäß ihrer Friedhofsgebührensatzung. Mit der Treuhandstelle vereinbart der künftige Grabnutzer die Dauerpflege für eine 30-jährige Ruhezeit vertraglich.

Der Vertrag beinhaltet die Anlage und Gestaltung des Grabes insgesamt (zweimal wird die Bepflanzung erneuert) sowie dessen Pflege. Vertragspartner der Treuhandstelle sind die Friedhofsgärtnerei H. Wolf in Grünberg, die Steinmetzbetriebe Schmidt in Kesselbach und Damm in Beuern. Die Treuhandstelle verwaltet die Pflegekosten und kontrolliert die eben genannten Leistungserbringer. Ein Reihengrab mit stehendem Grabmal kostet 4977 Euro, das Wahlgrab 6846 Euro für den Pflegezeitraum.

Informationen gebe es im Bürgerbüro (Rathaus), so Benz. Ein Kasten mit Flyer zum Mitnehmen befindet sich am Memoriam-Garten.

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