Interkommunale Kooperation auch in Sachen Kläranlage

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Allendorf (vh). Das städtische Parlament hat einstimmig die interkommunale Zusammenarbeit für den Bereich Kläranlage beschlossen. Der Magistrat erhält den Auftrag, geeignete Partner zu suchen. Es geht dabei um Kosteneinsparungen und organisatorische Verbesserungen. Der Auftrag nennt weder eine bestimmte Kommune, noch einen Dienstleister. Lothar Claar (BfA/FDP), Vorsitzender des Bauausschusses, gab sich verwundert ("Wir haben noch nie Probleme gehabt mit der Kläranlage") und fragte nach dem Sinn.

Ulrich Krieb (CDU) stellte fest: "Dem Mitarbeiter dürfen keine Nachteile entstehen" (die Stadt beschäftigt auf der Kläranlage nur einen Mann; Anm. d. Red.). Reiner Käs (FW) meinte, rechtliche Voraussetzungen für den Betrieb einer solchen Anlage veränderten sich (etwa neue Klärschlammverordnung). Da müsse man sich "zukunftsfähig aufstellen". Die Freien Wähler stünden ebenfalls hinter dem Mitarbeiter.

Allendorfs Hauptamtsleiterin Christina Fricke stellte fest, der Mitarbeiter sei "fachlich kompetent" - und deshalb laufe die Anlage ja reibungslos. Allerdings sei die Kläranlage eine "One-Man-Show". Man brauche ein dauerhaftes Konzept für die Sicherstellung der technischen Betriebsführung. Letztlich werde interkommunale Zusammenarbeit durch das Land finanziell gefördert, so Fricke.

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