Erster Stadtrat Udo Schomber, Naturschutzdezernentin Dr. Christiane Schmahl und Bürgermeister Thomas Benz unterzeichnen die Verwaltungsvereinbarung.
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Erster Stadtrat Udo Schomber, Naturschutzdezernentin Dr. Christiane Schmahl und Bürgermeister Thomas Benz unterzeichnen die Verwaltungsvereinbarung.

Handlungsplan erstellt

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Allendorf (pm). Wer für Bauvorhaben Naturflächen benötigt, muss an anderer Stelle einen ökologischen Ausgleich schaffen. Viele Kommunen haben allerdings Defizite in der Umsetzung. Ausgleichsmaßnahmen, die in Bebauungsplänen festgehalten sind, werden nur zeitverzögert oder nicht ausreichend umgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.

Die Stadt Allendorf/Lumda und der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde und als Kommunalaufsicht dagegen haben nun eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin verpflichtet sich Allendorf, alle Ausgleichsdefizite bis 2026 zu beheben.

»Ich freue mich, dass wir zu einer für beide Seiten zufriedenstellenden Lösung gekommen sind, um die Defizite in angemessener Zeit aufzuholen«, sagte die Naturschutzdezernentin Dr. Christiane Schmahl.

Durch die Vereinbarung wird nun ein verpflichtender Handlungsplan erstellt. Damit soll der Ausgleich für bebautes Land zum Schutz der Natur langfristig gewährleistet werden. So wird die Stadt beispielsweise künftig auf die Bewirtschaftung eines Teils des Stadtwalds verzichten.

Zum Teil hat die Stadt die noch offenen Ausgleichsmaßnahmen mit der Landschaftspflegevereinigung (LPV) überarbeitet und andere Naturschutzziele gesetzt als ursprünglich vorgesehen. Grund dafür ist, dass heute eher große Projekte anstatt vieler Einzelmaßnahmen geplant werden. Einmal im Jahr wird die Stadt den Stand der Erfüllung schriftlich vorlegen und mit dem Landkreis besprechen.

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