Gegen Begegnungsbahnhof

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Allendorf(pm). Kritisch setzt sich der Verein Lumdatalbahn (LB) mit der Erklärung der CDU Allendorf zu den Kosten für die Lumdatalbahn auseinander (GAZ-Bericht vom 19. November). "Wenn Allendorfs CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Krieb von der Götterdämmerung spricht, dann sucht er offenbar eine verwundbare Stelle im Solidarpaket der Lumdatalbahn-Finanzierung", schreibt LB-Vorsitzender Manfred Lotz. Nach Ansicht des Vereins Lumdatalbahn bringt der CDU-Politiker dabei Fakten durcheinander. Denn der Verein habe sich für die Verwirklichung des "vierten Mitfalls" und damit gegen den Bau des Begegnungsbahnhofs ausgesprochen.

Der Verein habe sinngemäß erklärt: Wenn das Bundesverkehrsministerium auf die Kreuzungsmöglichkeit beharrt, um den "Deutschlandtakt" auch auf der Lumdatalbahn umzusetzen, dann muss es für die Mehrkosten auch aufkommen. Der Verein Lumdatalbahn hat ein hohes Interesse daran, sowohl die Investitionskosten als auch die Betriebskosten der Lumdatalbahn gering zu halten.

Der Verein LB empfiehlt Krieb in der Mitteilung, als Kämpfer für die Interessen seiner Stadt Allendorf aufzutreten. Lotz: "Ein kleiner Teil der ÖPNV-Finanzierung erfolgt durch Umlagen der Kommunen, die letztlich auch beim Rhein-Main-Verkehrsverbund ankommen. Darin hat Herr Krieb recht. Als Kommunalpolitiker achte ich darauf, dass von der Umlage ein angemessenes Verkehrskonzept in meiner Stadt verwirklicht wird. Das ist für Allendorf die Lumdatalbahn und nicht der Bus mit seiner rund 50-minütigen Fahrzeit bis Gießen".

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