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Personalrätin Rita Kotschenreuther und Peter Krautzberger.

Ein Forstmann geht

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Allendorf/Rabenau/Wettenberg(so). "Nein, unser Fachwerkhaus in Rüddingshausen steht nicht zum Verkauf. Wir werden nicht nach Schweden auswandern", dementiert Peter Krautzberger entsprechende Gerüchte im Lumdatal. Am gestrigen Freitag ist der Revierförster nach 41 Jahren in Diensten des Waldes, davon 29 Jahre lang in der Leitung des Reviers Allendorf, in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine Nachfolge in der Beförsterung in Allendorf und Rabenau ist noch offen, übergangsweise betreuen Rainer Alberding und Rita Kotschenreuther die Wälder.

Der große Bahnhof fiel zwar aus, doch Forstamtsleiter Ralf Jäkel lobte bei der Verabschiedung im Forstamt Wettenberg das Engagement des scheidenden Kollegen für den Wald und die dort arbeitenden Menschen. Leider könne er aufgrund der Sturmschäden vergangener Jahre den Wald nicht in besserem Zustand übergeben, als er ihn übernommen habe. Als Personalrat hatte Krautzberger im Forstamt eine Vertrauensposition inne, war vielfältig für Kollegen und Mitarbeiter engagiert. Darüber hinaus brachte er sich in der Gießener Justiz als Schöffe ein, arbeitete kommunalpolitisch. Nun also mit 61 Jahren aus gesundheitlichen Gründen der Gang in den vorgezogenen Ruhestand. Mit viel Zeit zum Reisen - hoffentlich bald nach Schweden. FOTO: SO

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