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Nach den Löscharbeiten muss ein Gebäude in Allendorf belüftet werden. Zum Glück wird hier, im Gegensatz zu einem Feuer in Lich, niemand verletzt. 

Küchenbrand

Feuer in Lich: Mehrere Personen mit Rauchgasvergiftung - Auch Brand in Allendorf

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Zu Bränden in Allendorf und Lich mussten die Feuerwehren im Landkreis am Wochenende ausrücken. Während in Allendorf niemand verletzt wurde, gab es in Lich Verletzte.

Allendorf/Lich (ige) Mit der Meldung "unklare Rauchentwicklung in einem Gebäude in der Straße Auf der Hege in Allendorf" hatte die Leitstelle am Samstagmittag um 12.21 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren von Allendorf/Lumda und Rabenau alarmiert. Die rückten mit 20 Personen zum Einsatzort aus, wo in einem Zimmer ein Feuer brannte, das vermutlich durch ein defektes Ladekabel ausgelöst worden war.

Laut Einsatzleiter Michael Carl (Allendorf) war das Wohnhaus "vorbildlich mit Rauchmeldern ausgerüstet". Die Hausbewohner hätten so den Brand früh erkannt und die Tür zum brennenden Zimmer sofort geschlossen. Dadurch sei der entstandene Schaden deutlich minimiert worden.

Mit einem C-Rohr wurde der Brand gelöscht, danach das Gebäude belüftet. Personen kamen nicht zu Schaden.

Ganz anders bei einem Küchenbrand in Lich, bei dem gleich mehrere Personen Rauchgasvergiftung erlitten. Um 11.37 Uhr wurde die Kernstadt-Feuerwehr am Samstag zu einem Mehrfamilienwohnhaus Am Schlossgarten gerufen. Beim Eintreffen der 22 Einsatzkräfte waren allerdings nur noch Nachlöscharbeiten zu tätigen. Dafür aber galt es, zehn Hausbewohner erstzuversorgen und zu betreuen. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Gebäude nach Glutnestern abgesucht und anschließend belüftet. 

Fünf Personen, die Rauchgas eingeatmet hatten, wurden von Rettungsdienstkräften behandelt. Zur Ursache des Feuers und zur Schadenshöhe konnte die Polizei am Samstag noch keine Auskunft erteilen. Die Kripo ermittelt

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