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An der Nordostecke erhält die Kindertagesstätte am Totenhäuser Weg einen Anbau für zwei weitere Gruppen.

Erweiterung kommt

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Allendorf (vh). Das Parlament der Stadt Allendorf/Lumda hat soeben einstimmig beschlossen, die Kindertagesstätte am Totenhäuser Weg für zwei weitere Gruppen mit einem Anbau an der nordöstlichen Gebäudeecke des Bestands zu erweitern. Der Anbau ist mit 730 000 Euro veranschlagt.

Auf einer Netto-Grundfläche von insgesamt 257 Quadratmetern entstehen zwei Gruppenräume, ein Speiseraum, eine neue Küche, ein Sanitärraum, eine Personaltoilette und der Spielflur. Das Bundesprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2018- 2020" gewähre 250 000 Euro Fördermittel pro zusätzlicher Gruppe, sagte Gabriele Arnold von der Kindertagesbetreuung des Landkreises Gießen.

Maximal sechs Gruppen

Stefanie Muskau vom Wettenberger Architekturbüro Seidel und Muskau stellte der Vollständigkeit halber die theoretische Variante eines Neubaus vor.

Erstens bräuchte die Stadt dafür ein geeignetes Grundstück und zweitens würde der Kostenrahmen in Höhe von 1,73 Millionen Euro den städtischen Haushalt sprengen, auch wenn Fördermittel, deren Höhe nicht genannt wurde, abgezogen würden. Davon würde allein der Grunderwerb für 1700 erforderliche Quadratmeter Gesamtfläche 153 000 Euro verschlingen.

Sascha Wimmer (FW) wollte wissen, ob man alternativ aus Gründen der Raumbevorratung etwas größer anbauen könne als momentan geplant. Arnold erläuterte, "bei sechs Gruppen sollte es zu Ende sein". Über vier Gruppen verfügt die Kita heute und zwei kommen hinzu.

Die Aufsichtsbehörde habe diese Obergrenze gezogen; man rechne beim Neubau einen Bedarf von etwa 80 Quadratmeter pro Gruppeneinheit. Sören Conrad (BfA/FDP) legte Wert auf weitere Informationen, wenn die Feinplanung anlaufe.

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