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Damit 500 000 Euro Fördergeld für den Anbau an der Kindertagesstätte "Totenhäuser Weg" in Allendorf fließen, steht eine dreiteilige Baumaßnahme unter großem Zeitdruck. Zunächst soll der vordere Außenbereich (Foto) für 80 000 Euro neu gestaltet werden, dann würde die Kita um den Anbau für zwei Gruppen erweitert und abschließend der rückwärtige Außenbereich für 70 000 Euro neu gestaltet.

"Enormer Zeitdruck"

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Allendorf (vh). Der Finanzausschuss der Stadt Allendorf/Lumda hat einstimmig die Aufhebung zweier Sperrvermerke im Haushalt 2019 beschlossen. Somit kann das freigegebene Geld für die Gestaltung der Außenanlagen der Kindertagesstätten im Totenhäuser Weg (Allendorf) und an der Winner Höhe (Nordeck) fließen.

Alle Aufmerksamkeit lag bei der Kita Allendorf. Diese muss um einen Anbau für zwei zusätzliche Gruppen erweitert werden. Finanzabteilungsleiter Jürgen Rausch dazu: "Wir haben den Antrag bei der Hessenkasse eingereicht". Damit fließt Fördergeld für die Neugestaltung der Außenanlage im rückwärtigen Bereich. Brunhilde Trenz (BfA/FDP) weiß, von den 70 000 Euro Gestaltungskosten wird die Hessenkasse 68 000 Euro übernehmen. Hauptamtsleiterin Christina Fricke: "Wir stehen enorm unter Zeitdruck." Ein Antrag auf Förderung des Anbaus mit einer Summe von 500 000 Euro sei beim Landkreis Gießen schon eingereicht, ergänzte Bürgermeister Thomas Benz.

Erst Außenanlage, dann Anbau

Es müsse jetzt alles flott gehen, "sonst ist das Fördergeld weg", sagt Fricke. Rausch erläutert die Vorgehensweise. Bezüglich des Anbaus stehe nun die Phase der Ausschreibung bevor.

Nach Eintreffen der Baugenehmigung durch den Landkreis müsse der erste Spatenstich innerhalb von einem halben Jahr erfolgen. Zunächst solle aber die vordere Außenanlage am Totenhäuser Weg neu gestaltet werden, so Rausch. Schritt zwei wäre dann der Anbau und zuletzt käme die hintere Außenanlage dran. Wie Benz sagte, gibt es wenigstens für die vordere Außenanlage schon einen Plan.

Trenz fragte nämlich nach: "Ich sehe die Eile, aber was passiert für 80 000 Euro da vorne?" Nun soll das beauftragte Architekturbüro Seidel und Muskau den Plan in der nächsten Sitzung des Bauausschusses vorstellen, alternativ, bei Terminproblemen, im Parlament.

Wann die Außenanlage in Nordeck an die Reihe käme, wurde im Finanzausschuss weder erfragt noch mitgeteilt. Die Kosten hierfür: 75 000 Euro.

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