Für eine naturnahe Waldentwicklung

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Allendorf/Lollar/Rabenau/Staufenberg(pm). Zum zweiten Treffen in diesem Jahr kamen die Lumdatal-Grünen in Staufenberg zusammen. Als Schwerpunktthema im Bereich des Klimawandels stand der kommunale Naturwald im Vordergrund.

Robin Lynker (Lollar) berichtete zunächst aus einem Web -Seminar "Mehr Wildnis wagen im Kommunalwald - FSC und Stilllegungen als Instrumente für eine naturnahe Waldentwicklung".

Mit solch einem Waldbewirtschaftungskonzept, bei dem die Verkehrssicherungspflicht bei den Kommunen verbleibe, sehen die Grünen einen Nutzen für Erholungssuchende und den Klimaschutz.

Möglichkeiten, einen Naturwald einzurichten, wurde in den Kommunalwäldern gesehen. Durch Trockenheit und einhergehenden Schädlingsbefall müsse man von einer bedrohlichen Waldabwicklung statt Waldbewirtschaftung reden. Einhellig sprachen sich die Anwesenden dafür aus, dieses Thema beim kommenden Treffen nochmals zu vertiefen.

Zur Positionierung der Grünen gegen den Weiterbau der A49 nahm der Kreisfraktionsvorsitzende Christian Zuckermann Stellung. Er verwies auf die jüngste Kreismitgliederversammlung. Hier wurde mehrheitlich der Weiterbau in jetziger Form abgelehnt.

Die Anschaffung von Lastenfahrrädern und Verleihstationen in den Kommunen war ein weiteres Thema. Zum Thema "Ausländerbeirat vs. Optionsmodell" berichtete Gerhard Born für Lollar, dass sich bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung Grüne, CDU und FDP für die Einrichtung eines Ausländerbeirates ausgesprochen haben. Für die weiteren Kommunen im Lumdatal stelle sich die Frage nicht, da ihr Ausländeranteil in der Bevölkerung geringer sei.

Breiten Raum nahmen abschließend die Vorbereitungen zur Kommunalwahl im März 2021 ein. Über eine gemeinsame Wahlkampfveranstaltung, auch coronabedingt, konnte man sich noch nicht einigen und stehe weiter in Kontakt. Gabi Waldschmidt-Busse (Allendorf/Lda.) hatte eine gemeinsame Veranstaltung mit HR-Moderator Thomas Ranft vorgeschlagen.

Die Grünen im Lumdatal sind zuversichtlich auch zur Kommunalwahl 2021 wieder in allen Kommunen mit einer starken Liste antreten zu können.

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