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Ehrung mit (v. l.) Brigitte Heilmann, Bürgermeister Thomas Benz, Frieda Metka, Silvia Wagner, Elvira Bredendiek, Rudolf Haberkorn, Stadtverordnetenvorsteherin Sandra Henneberg. FOTO: VH

Ehrungen für vielfältiges Ehrenamt

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Allendorf(vh). Die interkommunale Zusammenarbeit von Allendorf (Lumda) und Rabenau wurde anlässlich des Neujahrsempfangs im Bürgerhaus Climbach fortgesetzt. Im Unterhaltungsprogramm spielte nämlich die Band Rabenjazz aus der Nachbarkommune. Neujahrswünsche überbrachten die Marktfrauen Renate Becker und Ursula Hofmann.

Wichtigster Bestandteil der gut besuchten Feier war jedoch die Vergabe der Bürgermedaille für ehrenamtlichen Einsatz durch Bürgermeister Thomas Benz und Stadtverordnetenvorsteherin Sandra Henneberg. Die Ehrenamtskommission der Stadt hatte dafür die Köpfe zusammengesteckt und ihr Votum gefällt.

Bei der Gruppenehrung wurden drei Damen des Seniorenclubs "Aktives Alter" bedacht. Frieda Metka, Silvia Wagner und Elvira Bredendiek wurden geehrt. Metka hatte 2012 die Leitung der Seniorennachmittage übernommen und bis 2017 fortgeführt. An den Sonntagen der Nikelsmärkte von 2012 bis 2017 hatten die Senioren ein Lied nach bekannter Melodie, aber mit neuem Text von Metka, später von Wagner, vorgetragen. Wagner kam ebenfalls 2012 hinzu, war für das Schriftliche und Fotoarbeiten zuständig. Seit über 40 Jahren strickt Wagner noch dazu die "Bärtzekapp", die alljährlich dem neuen Bärtzebürger aufgesetzt wird. Metka und Wagner wurden seit Ende 2015 von Bredendiek unterstützt. Nach Metkas Ausscheiden haben Wagner und Bredendiek den Seniorentreff noch bis Dezember 2018 geleitet. Die Gruppe Aktives Alter besteht nun nicht mehr.

Bei der Ehrung für Einzelpersonen wurde Rudolf Haberkorn bedacht. Vielen ist er bekannt, aber seine Leistung erbringt Haberkorn stets bescheiden im Hintergrund. Er hat sich als seine spezielle Aufgabe die Pflege der Parkbänke in Allendorf ausgesucht. Die jeweilige Umgebung dieser Ruhebänke hält er von Gestrüpp frei und beseitigt auch den Müll. Dienst an der Allgemeinheit muss also nicht immer von Mensch zu Mensch erfolgen.

Keine Medaille, aber ehrenvolle Worte gab es für Raphael Omokoko vom Bürgermeister. Bezüglich aller Belange mit der französischen Partnergemeinde Nouvion diene Omokoko als Übersetzer, Bindeglied, Vermittler und Terminplaner, so Benz.

Der Allendorfer Chor Voices of Harmony unterhielt mit Liedern und die Teenies der SG Climbach machten mit ihrem Tanz Werbung für den Weiberfasching am 20. Februar im Bürgerhaus. Brigitte Heilmann hatte die Veranstaltung maßgeblich organisiert und dabei selbst einen Vortrag gehalten im Zusammenhang mit dem 650-jährigen Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte in diesem Jahr. Heilmann machte sich Gedanken über die Lebensumstände der Menschen in Allendorf im Jahr 1370.

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