Peter Volland
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Doppelte Auszeichnung für Peter Volland

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Allendorf(pm/ik). Freudestrahlend zog Peter Volland dieser Tage einen dicken Umschlag aus seinem Briefkasten: Der Musiker mit Wahlheimat Allendorf/Lumda ist beim 38. Wettbewerb um den Deutschen Rock- und Pop-Preis abermals mit dem Titel "Bester Rocksänger" ausgezeichnet worden. Diesmal überzeugte er die Jury mit seiner Eigenkomposition "Love In Lies".

Damit nicht genug: Für das Stück, das Volland im Tonstudio von Jürgen Zimmer in Reiskirchen gemeinsam mit Willy Wagner (Bass), Daniel Schild (Drums) und Marcus Deml (Leadguitar) eingespielt hatte, gab es im Rahmen des Wettbewerbs außerdem einen zweiten Preis als "Beste Rock-Band". Ein schöner Erfolg - schließlich verlief die 38. Auflage des Wettbewerbes um den Deutschen Rock- und Po-Preis unter der Ägide der Deutschen Popstiftung in Lüneburg sowie der Schirmherrschaft von Prof. Martin Maria Krüger (Präsident des Deutschen Musikrates) und Steffen Mues (Bürgermeister Siegen) unter stark veränderten Rahmenbedingungen. Anstelle wie gewohnt in der Siegerlandhalle fand die Vor- und Endauswahl mittels 1400 CD-Einsendungen über spezielle Juroren-Teams und Hearings beim Deutschen Rockmusikerverband statt.

Volland war bereits 2012 und 2016 in der Sonderkategorie "Bester Rocksänger" mit einem 1. Preis ausgezeichnet worden. Er sagt: "Ich ging davon aus, dass es das für mich war". Für seine langjährige Arbeit als semiprofessioneller Musiker sei die eine oder andere Auszeichnung zweifellos auch eine Hilfe gewesen.

"Ich konnte und wollte mich nie auf Musikpreisen ausruhen oder denken, dass dadurch alles klar und selbstverständlich sei. Ich habe mich weiter solo durchgeboxt, autark meine Produktionen gemacht. Habe auf Selbstdarstellung und ›Klappern‹ verzichtet, und um jeden Preis versucht, den möglichen Ausverkauf meiner Songs und meiner Person durch das Business da draußen zu verhindern", erläutert er im Rückblick.

2017 bereitete er elf neue Eigenkompositionen für eine Rock-Produktion vor, die mittlerweile in Kooperation mit hochkarätigen Musikern im Studio für die neue CD eingespielt wurden: "Stormwind" sollte eigentlich längst auf dem Markt sein - doch die Pandemie machte sämtliche Zeitpläne zunichte. Volland gab nicht auf: "Also sagte ich mir, ›wenn sonst nichts gehen soll, dann werfe ich einen der neuen Songs in die Waagschale‹". Der Bundeswettbewerb "Deutscher Rock- und Pop-Preis" richtet sich mittlerweile nicht mehr nur an Nachwuchskünstler, sondern auch an professionelle Musiker im Lande: Er sollte für Volland ein Barometer sein um zu erfahren, ob er mit seiner Produktionsqualität "auf Kurs" ist.

Der Kurs stimmt, wie der Erfolg mit "Love In Lies" unterstreicht. Überdies ist Volland nun zum dritten Mal als "Bester Rocksänger" ausgezeichnet worden. Das habe vor ihm noch niemand erreicht, freut er sich. Nun richtet er den Blick ins nächste Jahr: Er wartet sehnlichst darauf, endlich sein neues Album präsentieren zu können. Den Gewinnersong gibt es in Kürze auf www. petervolland.de.FOTO: JOACHIM PRETSCH

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