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Auf der Südseite soll mit der Sanierung der Außenanlage der Kita Nordeck angefangen werden. Die Sandspielfläche (Vordergrund) bleibt am Standort und wird überarbeitet.

Die Zeit drängt

  • VonVolker Heller
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Allendorf (vh). Keine Verzögerung mehr duldet die Erneuerung der Außenanlage der Kindertagesstätte in Nordeck. Es geht dabei um 70 000 Euro aus dem Förderprogramm Hessenkasse. Die müssten dieses Jahr nämlich noch in praktische Arbeit umgesetzt werden. »Sonst verfällt das Geld«, sagte Ulrich Krieb (CDU) auf der Sitzung des Bauausschusses im Bürgerhaus Nordeck.

Dort wurde jetzt erneut über die Reihenfolge der Sanierungsschritte beraten. Anwesend waren auch Vertreter des Ortsbeirats Nordeck und des Elternbeirats der Kita.

Fallschutz für Schaukel

Die Spielflächen und -geräte der Außenanlage alle auf einen Schlag zu überarbeiten oder ersetzen, wäre allein vom Betriebsablauf der Kita her betrachtet wenig praktikabel. Die Gesamtkosten, im ungünstigsten Fall bis zu 197 000 Euro, würden den Allendorfer Gemeindehaushalt arg beuteln. Bei den ausstehenden Haushaltsberatungen für 2022 werden sodann der zweite Sanierungsschritt und seine Kosten diskutiert.

Ausschuss-Vorsitzender Lothar Claar (BfA/FDP) hatte im Vorfeld grob kalkuliert und war zu dem Ergebnis gekommen, mit dem zur Verfügung stehenden Betrag könnte man vielleicht sogar die Südseite der Kita fertigstellen. Demnach würde der Sandspielplatz unter den schattenspendenden Bäumen am westlichen Eingang dort verbleiben. Der Sand würde ausgetauscht und die Fläche umfriedet.

Krieb schlug außerdem vor, unter dem Sand eine Drainage einzubauen, das Sonnensegel höher zu hängen, damit auch Erwachsene Platz finden, eben deshalb auch die Bäume unten zu entasten und schließlich die Pflasterfläche entlang der Kita zu vergrößern.

Claar fuhr fort, die große Schaukel auf der östlichen Seite solle mit einem Fallschutz ausgestattet werden. Er habe diesbezüglich in Rabenau nachgefragt. Dort habe sich ein Verfahren bewährt, welches er für Nordeck übernehmen wolle.

Um das Spielgerät herum würde 50 Zentimeter Fallschutzkies eingebracht, mittig darunter eine Sickergrube als Drainage angelegt. Bliebe noch Geld übrig, könnte der defekte Kletterturm mitten auf der Wiese abgebaut und ein neues Klettergerät mit Rutsche angeschafft werden.

Letztlich wird noch die Schaukel mit dem Kleinkindsitz auf die West-Ost-Sichtachse verlegt. Das Gerät befindet sich aktuell im Abseits und ist von der Südseite her nicht einsehbar. Claar erläuterte, er wolle sich schnellstmöglich mit Bauamtsleiter Dieter Hilbert und dem zuständigen TÜV-Prüfer beratschlagen.

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