Behindertentoilette und neue Wege

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Allendorf(vh). Die 53 000 Euro aus dem hessischen KIP-Förderprogramm, ursprünglich gedacht zur Sanierung der städtischen Liegenschaft in der Lindengasse 16, werden doch anderweitig verwendet. Das Stadtparlament hat einstimmig die Umwidmung der Fördermittel beschlossen. Demnach fließen jetzt 30 000 Euro in die Einrichtung einer lange schon gewünschten Behindertentoilette im Bürgerhaus (Bahnhofstraße) und 23 000 Euro in die Wegeerneuerung auf dem Allendorfer Friedhof.

Helmut Wißner (Grüne) schlug vor, wasserdurchlässiges Pflaster zu verwenden. Bürgermeister Thomas Benz (FW) bezeichnete Gittersteine im Hinblick auf Rollatoren als kontraproduktiv. Ulrich Krieb (CDU) gab zu bedenken, eine Oberfläche mit wenig Reibung könne möglicherweise für Rollatoren rutschig werden. Ein gutes Beispiel für die ideale Wegoberfläche sei der neue Memoriam-Garten auf dem Friedhof in Großen-Linden, so Krieb.

Auf Antrag der Grünen beschloss das Parlament einstimmig die Aufstellung eines Baulückenkatasters. Wißner wusste, dass die Stadt, wolle sie künftig Neubaugebiete ausweisen, den Nachweis über freie Baulücken führen müsse. Die Grundstückseigentümer könnten sich kostenlos im künftigen Kataster eintragen, ohne dadurch verpflichtet zu sein, ihren Grundbesitz zu veräußern.

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